Re­gie­rung will 1,2 Mil­li­ar­den Eu­ro in­ves­tie­ren

Kieler Nachrichten - - PANORAMA -

usen­de Koral­len

en ein, nach­dem en in den ver­gan­ge­nen Jah­ren meh­re­re Hit­ze­re­kor­de ge­bro­chen hat und das Riff 2016 und 2017 zwei­mal in Fol­ge bleich­te. Auch An­fang 2020 bleich­ten die Koral­len er­neut – zum drit­ten Mal in fünf Jah­ren. Die aus­tra­li­sche Re­gie­rung hat den Ernst der La­ge er­kannt und ei­nen Plan für das Riff bis ins Jahr 2050 vor­ge­legt. Über zwei Mil­li­ar­den Aus­tra­li­sche Dol­lar (um­ge­rech­net mehr als 1,2 Mil­li­ar­den Eu­ro) sol­len für die Koral­len aus­ge­ge­ben wer­den, um sie wi­der­stands­fä­hi­ger ge­gen den Kli­ma­wan­del zu ma­chen. Bis­her ist die Re­gie­rung je­doch nicht be­reit, sich von fos­si­len Brenn­stof­fen zu ver­ab­schie­den. Aus­tra­li­en ist nach wie vor ei­ner der Haupt­ex­por­teu­re von Koh­le und Gas und hat sich ge­rin­ge Emis­si­ons­zie­le ge­setzt: So will das Land die Treib­haus­ga­se bis 2030 auf ge­ra­de mal 26 bis 28 Pro­zent un­ter das Ni­veau von 2005 sen­ken. Die Stu­die der aus­tra­li­schen For­scher könn­te die an­ste­hen­de Ent­schei­dung der Unesco be­ein­flus­sen, ob das Riff of­fi­zi­ell als „ge­fähr­det“ein­ge­stuft wird. Das hie­ße, dass das Wel­ter­be­ko­mi­tee das Gre­at Bar­ri­er Reef in die so­ge­nann­te „Ro­te Lis­te“der ge­fähr­de­ten Ar­ten auf­nimmt.

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