Wie al­te Fens­ter

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Gün­ter Het­tin­ger und sei­ne Kol­le­gen sor­gen da­für, dass die Fens­ter des Köl­ner Doms er­hal­ten blei­ben. Man­che sind Hun­der­te Jah­re alt. Klecks Kle­ver hat dem Re­stau­ra­tor bei der Ar­beit zu­ge­schaut.

Ko­pie aus Ple­xi­glas

„Das ist et­was ganz Be­son­de­res“, sagt Gün­ter Het­tin­ger und beugt sich über die be­leuch­te­te Tisch­plat­te. Vor ihm liegt ein Fens­ter mit grün­li­chen Glä­sern. „Das ist ty­pisch für das Mit­tel­al­ter“, er­klärt er. Da­mals konn­ten die Hand­wer­ker noch kein ganz wei­ßes Glas her­stel­len. Für die grün­li­che Far­be sorgt ein be­stimm­ter Stoff: Ei­sen. Res­te da­von sind et­wa im Sand ent­hal­ten, aus dem das Glas ge­macht wird. Durch das Licht von un­ten ist zu er­ken­nen, wie schmut­zig die Glä­ser sind. Die­ses Fens­ter ist Teil ei­nes rie­si­gen Kir­chen­fens­ters aus dem Köl­ner Dom. Das Fens­ter ist et­wa 700 Jah­re alt und ge­hört zu den Kö­nigs­fens­tern. Die­se hei­ßen so, weil dar­auf Kö­ni­ge ab-

Re­stau­ra­tor

Gün­ter Het­tin­ger.

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