Auf ein­mal

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fehlt nach dem Schwim­men die Kraft“, sagt er. Aber das sei ja das Span­nen­de an die­sem Sport. Seit et­wa zwei Jah­ren macht Max Tri­ath­lon. Der Jun­ge trai­niert bei ei­nem gro­ßen Ver­ein in Le­ver­ku­sen.

Wett­kämp­fe für Kin­der

„Tri­ath­lon ist su­per an­stren­gend. Des­halb braucht man da­für auch rich­tig viel Aus­dau­er“, sagt der Elf­jäh­ri­ge. Zwei­mal in der Wo­che trifft er sich mit an­de­ren Kin­dern zum Schwimm­trai­ning. „Am An­fang dach­te ich, dass ich das nie­mals schaf­fe. 90 Mi­nu­ten zu schwim­men“, sagt Max. Mitt­ler­wei­le klappt es ziem­lich gut. Ein­mal in der Wo­che gibt es ein ex­tra Trai­ning fürs Lau­fen. Sonn­tags wird Rad ge­fah­ren. An die­sem Tag ist mor­gens auf den Stra­ßen meist nur we­nig Ver­kehr. Bald ste­hen für Max die nächs­ten Wett­kämp­fe an. Bei Kin­dern sind die Stre­cken na­tür­lich nicht so lang wie bei Er­wach­se­nen. Elf­jäh­ri­ge zum Bei­spiel müs­sen 200 Me­ter schwim­men, fünf Ki­lo­me­ter Rad fah­ren und ei­nen Ki­lo­me­ter lau­fen. Den letz­ten Teil mag Max am liebs­ten. „Schwim­men ist noch nicht so gut. Aber im Lau­fen kann ich wie­der auf­ho­len“, sagt er. Spä­ter möch­te der Jun­ge auch mal län­ge­re Stre­cken zu­rück­le­gen. Ir­gend­wann will er so­gar beim Iron­man (ge­spro­chen: Ai­ren-Män) mit­ma­chen. „Das ist der här­tes­te Tri­ath­lon der Welt.“Tri­ath­lon gibt es üb­ri­gens auch bei den Olym­pi­schen Spie­len. Da­bei müs­sen die Ath­le­ten 1500 Me­ter schwim­men, 40 Ki­lo­me­ter Rad fah­ren und zehn Ki­lo­me­ter lau­fen.

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