Lie­be Le­se­rin­nen, lie­be Le­ser,

Landfrau - - EDITORIAL - Herz­lichst, Ih­re Re­dak­ti­on

Frü­her war der Win­ter auf dem Land meist ei­ne har­te und ent­beh­rungs­rei­che Zeit. Statt ei­ner Zen­tral­hei­zung gab es im Haus ei­nen ein­zi­gen Ofen in der Stu­be, um den man sich an kal­ten Aben­den schar­te. Und wäh­rend uns heu­te was­ser­dich­tes Go­re­tex und aus­ge­klü­gel­te Funk­ti­ons­ma­te­ria­li­en stil­voll vor Näs­se und Käl­te schüt­zen, wa­ren frü­her ein di­cker Woll­man­tel oder ein Paar mit Fell ge­füt­ter­te Stie­fel über­le­bens­not­wen­dig. Ein gu­ter Grund, war­um wir die Win­ter­zeit heu­te mehr denn je ge­nie­ßen soll­ten. Sei­en wir dank­bar, dass wir den ers­ten Schnee mit ei­nem hei­ßen Ka­kao hin­ter drei­fach ver­glas­ten Fens­tern oder dick ein­ge­packt beim Schnee­schuh­wan­dern, Ro­deln oder Ski­fah­ren er­le­ben kön­nen. Und ge­den­ken wir zwi­schen­durch im­mer wie­der un­se­ren Vor­fah­ren, in­dem wir zum Bei­spiel Omas Back­re­zep­te wie­der aus­pro­bie­ren (ab Sei­te 50) oder al­tes Traditionshandwerk wie die Holz­kunst aus dem Erz­ge­bir­ge (ab Sei­te 36) auch heu­te noch wert­schät­zen. Wir wün­schen Ih­nen ei­nen zau­ber­haf­ten Win­ter.

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