DAR­UM LIE­BEN WIR AL­TES GE­MÄU­ER

Landfrau - - LANDFRAU DAZUMAL -

- Wel­che bun­te Mo­de­strö­mung auch ge­ra­de durch die Wohn­welt geis­tert, his­to­ri­sche Bau­ten sind über flüch­ti­ge Trends er­ha­ben. Ih­re Schön­heit ist dau­er­haft. Das heißt aber nicht, dass sie ih­re Be­woh­ner zum lang­wei­li­gen Ei­ner­lei zwin­gen, denn sie sind auch ...

- Al­te Bau­ten bie­ten ei­nen neu­tra­len Hin­ter­grund für un­se­ren in­di­vi­du­el­len Stil und um­ge­ben ei­ne Re­tro-Lam­pe aus den Sieb­zi­gern mit der­sel­ben sou­ve­rä­nen Ge­las­sen­heit wie den scharf­kan­ti­gen Pu­ris­mus der Avant­gar­de.

- Die Ar­chi­tek­ten frü­he­rer Zei­ten wa­ren nicht we­ni­ger klug als die heu­ti­gen, ih­nen blieb häu­fig so­gar we­ni­ger krea­ti­ver Spiel­raum. Aber sie schu­fen Räu­me für Men­schen. Die Nut­zung mag sich ver­än­dert ha­ben, aber die Aus­rich­tung nach Ta­ges­licht und die Ver­wen­dung halt­ba­rer, na­tür­li­cher Ma­te­ria­li­en tra­gen auch heu­te noch zum Wohl­be­fin­den bei.

- Die meis­ten his­to­ri­schen Häu­ser al­tern schö­ner als mo­der­ne Bau­ten. Selbst un­sa­niert strah­len sie ei­ne Wür­de aus, die Sa­nie­rungs­fäl­len aus den Fünf­zi­ger- bis Ach­zi­ger­jah­ren fehlt.

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