1Hop­fen

Landfrau - - Kochen & Genießen -

- Hu­mu­lus lu­pu­lus Ab April las­sen sich die hell­grü­nen, jun­gen Hopf­en­trie­be ern­ten. Scho­nend im Salz­was­ser ge­gart sind sie ei­ne Köst­lich­keit die leicht nach Spi­nat schmeckt. Sel­te­ner und noch fei­ner ist der Hop­fen­spar­gel, den Sie mit et­was Glück bei Hop­fen­bau­ern be­kom­men. Ra­dic­chio - Ra­di­cu­la Die­se ita­lie­ni­sche Züch­tung aus der Zi­cho­ri­en­fa­mi­lie ist eng mit den Chi­co­rée ver­wandt. Die de­ko­ra­ti­ven dun­kel- bis vio­lett­ro­ten Köp­fe ha­ben ei­nen an­ge­nehm bit­te­ren Ge­schmack, der sich be­son­ders zum Mi­schen mit an­de­ren Sa­la­ten eig­net. Lö­wen­zahn - Ta­ra­xa­cum of­fi­ci­na­le

WAR­UM BIT­TER­STOF­FE SO WICH­TIG SIND

Bit­ter­stof­fe sind se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe, die zwar kei­ne Nähr­stof­fe ent­hal­ten, aber den­noch wich­ti­ge Ar­beit leis­ten. Sie re­gen den Ap­pe­tit an und för­dern die Ver­dau­ung. So­bald sie die Zun­ge be­rüh­ren, ent­fal­ten bit­ter­stoff­hal­ti­ge Le­bens­mit­tel ih­re Wir­kung. Durch die ver­stärk­te Pro­duk­ti­on von Spei­chel und Ma­gen­saft wer­den die Funk­tio­nen von Ma­gen, Bauch­spei­chel­drü­se, Le­ber und Gal­len­bla­se an­ge­regt. Grund ge­nug sich die­se Pflan­zen und Ge­mü­se nä­her an­zu­se­hen und ganz ge­zielt auf den Spei­se­plan zu set­zen. Re­gel­mä­ßi­ger Ver­zehr von Bit­ter­stof­fen bringt das Ver­dau­ungs­sys­tem auf Tou­ren und beugt Sod­bren­nen, Über­säue­rung und Blä­hun­gen vor. Ge­mei­ne Weg­war­te - Ci­cho­ri­um in­ty­bus Die Weg­war­te wächst, wie schon ihr Na­me ver­rät, am We­ges­rand und an Bö­schun­gen. Die ge­trock­ne­ten Wur­zeln kön­nen ge­rös­tet und zer­mah­len als Kaf­fee­er­satz ver­wen­det wer­den. Die ers­ten zar­ten Blät­ter im Früh­jahr schme­cken sehr gut als Sa­lat. Ci­cho­ri­um in­ty­bus var. Fo­lio­sum

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