DAS SOLL­TEN SIE WIS­SEN

Landfrau - - LÄNDLICH WOHNEN -

HÜH­NER SCHLACH­TEN UND AUSNEHMEN Ich ha­be mei­ne Hüh­ner wirk­lich lieb, aber ich fin­de auch, dass sie sehr gut schme­cken. Wenn bei uns Huhn auf den Tisch kommt, muss nun mal lei­der ei­ne mei­ner Jung­hen­nen oder ein Hähn­chen dran glau­ben. Jung­häh­ne sind mit rund drei Ki­lo Le­bend­ge­wicht schlacht­fer­tig. Dann hat das Fleisch ei­nen herr­lich run­den Ge­schmack. Man kann auch grö­ße­re Hüh­ner es­sen, muss sie dann aber et­was län­ger ko­chen. • SCHAT­TEN­SEI­TEN Wenn man selbst Tie­re hält, muss man oft auch über de­ren Le­ben be­stim­men – das ist die Schat­ten­sei­te der Nutz­tier­hal­tung. Wenn es dann so­weit ist, soll­te man sie auch selbst tö­ten kön­nen. Es ist die Pflicht und Schul­dig­keit ei­nes Tier­freunds, sich die Kennt­nis­se und die rich­ti­ge Aus­rüs­tung für die­sen Fall zu­zu­le­gen. Als wir un­se­re Hüh­ner an­schaff­ten, fand un­ser Hund Stil­ton das al­les doch all­zu auf­re­gend, und ehe wir uns ver­sa­hen, lag ein schwer ver­letz­tes Kü­ken vor uns. Es war für mich ganz selbst­ver­ständ­lich, das Tier so­fort zum Hack­block zu tra­gen und mit der Axt von sei­nen Lei­den zu er­lö­sen. In solch ei­nem Mo­ment ist Zim­per­lich­keit fehl am Plat­ze. Wenn man da­mit nicht um­ge­hen kann, soll­te man sich kei­ne Tie­re an­schaf­fen.

EIN HAHN sorgt für Schutz und Ru­he in der Hüh­ner­schar. Ei­ner auf vier Hen­nen reicht. Sonst gibt es Kämp­fe.

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