So viel­fäl­tig blü­hen un­se­re Wald­bäu­me

Landfrau - - LÄNDLICH WOHNEN -

Sie bringt un­ver­wech­sel­ba­re Blü­ten her­vor: Ih­re ro­ten oder wei­ßen Ker­zen wer­den bis zu 20 Zen­ti­me­ter lang und er­schei­nen im Früh­som­mer. Sie ist üb­ri­gens nicht ver­wandt mit der Ess­kas­ta­nie. Auch die Bu­che bringt klei­ne, hän­gen­de Blüt­chen her­vor, die er­schei­nen, wenn der Baum schon voll im Laub steht. Aus ih­nen ent­wi­ckeln sich im Herbst die Buch­eckern. Blut­bu­chen blü­hen rot. Der Duft von Lin­den­blü­ten ist so in­ten­siv, dass er man­chen Men­schen Kopf­schmer­zen be­rei­tet, wenn sie di­rekt un­ter dem Baum ste­hen. Zur Blü­te­zeit flie­gen ihn Bie­nen und Hum­meln in Mas­sen an. Es gibt vie­le Ei­chen­ar­ten. Die meis­ten ent­wi­ckeln läng­li­che Kätz­chen­blü­ten, die bis zu 10 Zen­ti­me­ter lang wer­den. An­ders als die Blü­ten, sind die Ei­chen­früch­te – die Ei­cheln – fast je­dem be­kannt. Die re­la­tiv un­schein­ba­ren Blü­ten der Wal­dKie­fer, die auch Föh­re und in man­chen Re­gio­nen For­che ge­nannt wird, er­schei­nen En­de Mai an den Triebspit­zen. Die Be­stäu­bung über­nimmt der Wind. Auch wenn durch das so­ge­nann­te Ul­menster­ben die­ser Baum heute nicht mehr so ver­brei­tet ist, sei­ne Blü­ten sind ein­präg­sam: Wie klei­ne ro­te Pu­der­pin­sel sit­zen sie dich an den Zwei­gen vor dem Aus­trieb. Pla­ta­nen die­nen oft als Al­lee­baum und Schattenspender, auch in der Stadt. Die klei­nen Ku­geln mit zahl­rei­chen ro­ten Ein­zel­blü­ten nimmt aber kaum je­mand wahr. Sie er­schei­nen mit den Blät­tern. Mit 40 Me­tern Hö­he zählt die Esche zu den höchs­ten Laub­bäu­men Eu­ro­pas. Aber ih­re pur­pur­far­be­nen Blü­ten sind win­zig und wer­den durch Wind be­stäubt. Der­zeit ge­fähr­det ein Pilz die Be­stän­de.

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