Weih­nach­ten auf der Veran­da

Landhaus Living - - LANDHAUS - TEXT An­na Tru­el­sen, Te­re­sa Kno­che • FO­TOS Ca­ri­na Olan­der

Anet­te und Sam­my ha­ben die Veran­da ih­res Hau­ses als licht­durch­flu­te­ten Wohn­raum ge­stal­tet und schmü­cken die­sen in den Wo­chen vor dem Fest mit Leb­ku­chen und Tan­nen­zwei­gen.

Es duf­tet nach frisch ge­ba­cke­nen Plätz­chen

Kar­da­mom, Zimt und et­was Hirsch­horn­salz: Im ge­müt­li­chen Zu­hau­se von Anet­te Ta­hua in der schwe­di­schen Region Väs­ter­göt­land duf­tet es ganz ver­füh­re­risch nach Weih­nachts­ge­bäck. Auf dem Kü­chen­tisch liegt be­reits ei­ne statt­li­che An­zahl an Leb­ku­chen, Saf­ran­schne­cken und an­de­ren Sü­ßig­kei­ten. Doch Selbst­ge­ba­cke­nes lan­det im Hau­se Ta­hua nicht nur auf dem Tel­ler, son­dern dient auch als fest­li­cher Ad­vents­schmuck. Be­son­ders die licht­durch­flu­te­te Veran­da wird in den Wo­chen vor Hei­lig­abend zum lie­be­voll de­ko­rier­ten Weih­nachts­zim­mer: In den Spros­sen­fens­tern leuch­ten ro­te Äp­fel an Sa­t­in­bän­dern, auf dem Tisch ste­hen al­te Blech­do­sen mit weih­nacht­li­chen Mo­ti­ven und über­all im Raum ver­strö­men Tan­nen­zwei­ge und Leb­ku­chen ein ganz be­son­de­res Aro­ma: „Der An­bau ist für uns nicht nur ein neu­er Ein­gang zum Haus, son­dern auch ein Ort der Entspannung.“Als die Fa­mi­lie hier ein­zog, be­saß das Haus nur ei­ne klei­ne Veran­da, die Anet­te, Sam­my und die Kin­der so gut wie nie nutz­ten. Da­her be­schlos­sen sie, ei­ne neue, grö­ße­re

Veran­da bau­en zu las­sen. Ob­wohl das Haus aus den 1970er-Jah­ren stammt, wirkt es äl­ter – die­sen Stil woll­ten Anet­te und Sam­my auch beim An­bau bei­be­hal­ten. So ha­ben die Fens­ter zwar den ty­pisch nost­al­gi­schen Charme, sind durch ei­ne Drei­fach­ver­gla­sung aber auf dem neu­es­ten Stand. Sam­mys Schwes­ter brach­te die Fa­mi­lie auf die Idee, die Veran­da zu ei­nem rich­ti­gen Wohn­raum aus­zu­bau­en: Ein gro­ßer Ess­tisch und ei­ne ge­müt­li­che Eck­bank sor­gen für Be­hag­lich­keit. Anet­te woll­te der Ein­rich­tung ei­ne wei­ße Ba­sis ge­ben, um sich dann bei der sai­so­na­len De­ko so rich­tig aus­to­ben zu kön­nen. In der Vor­weih­nachts­zeit fin­den sich Farb­tup­fer in Rot, Grün und Grau in Ker­zen­hal­tern, Kis­sen und an­de­ren Ac­ces­soires. Auf ei­nem klei­nen Bei­stell­tisch­chen hält Haus­her­rin Anet­te ger­ne ein paar frisch ge­ba­cke­ne Plätz­chen für die gan­ze Fa­mi­lie be­reit. Wenn die lei­den­schaft­li­che Kö­chin hier sitzt und ein gu­tes Buch liest, wäh­rend die nächs­te La­dung Pfef­fer­ku­chen im Ofen steht, muss sie auf­pas­sen, dass sie vor lau­ter Entspannung nicht die Zeit ver­gisst. Denn was gibt es Schö­ne­res, als die Ofen­tür zu öff­nen und al­le Räu­me sind er­füllt von Plätz­chen­duft?

„Ich de­ko­rie­re am liebs­ten ganz klas­sisch in Rot und Weiß mit vie­len na­tür­li­chen Ma­te­ria­li­en“

Lieb­lings­platz mit Aus­sicht

Auf der groß­zü­gi­gen, mit zahl­rei­chen Kis­sen ge­schmück­ten Eck­bank lässt es sich gut aus­hal­ten – so wird die Veran­da zum er­wei­ter

ten Wohn­zim­mer für die Fa­mi­lie.

Gäs­te sind herz­lich will­kom­men

In der Ad­vents­zeit lädt Anet­te ger­ne Freun­de zum weih­nacht­li­chen Din­ner ein: Als ori­gi­nel­le Platz­kar­ten die­nen klei­ne, selbst ge­mach­te Leb­ku­chen­häus­chen.

STILL­LE­BEN Auf dem Tisch bil­den Pfef­fer­nüs­se, Äp­fel und duf­ten­de Tan­nen­zwei­ge ei­ne sinn­li­che Kom­po­si­ti­on.

LESESTUNDE Drau­ßen fällt der Schnee und auf der Veran­daran­da macht es sich Anet­te mit Sohn Isac ge­müt­lich.

SCHLICHT Blu­men­zwie­beln und Kie­fern­zap­fen als na­tür­li­che De­ko.

LICHTBLICK Die gro­ßen Fens­ter las­sen viel Licht hin­ein und ge­ben den Blick auf den ver­schnei­ten Gar­ten frei.

KREA­TIV Für die Fens­ter­bank hat Anet­te aus al­ten Glä­sern und Tan­nen­zwei­gen ei­ne ein­fa­che De­ko­ra­ti­on ge­bas­telt.

AD­VENT, AD­VENT Der Ker­zen­hal­ter zählt die Ta­ge bis zum Fest.

Per­fek­te Ge­müt­lich­keit

Bun­te Fli­cken­tep­pi­che, ku­sche­li­ge Schaf­fel­le und wei­che Kis­sen: Die Sitz­ecke lädt zum Ver­wei­len ein. Und der Weg zum Plätz­chen­vor­rat auf dem Tisch ist

auch nicht weit.

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