LANG­LAUF im CHIEM­GAU

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Wo Lang­lauf­stars wie To­bi­as An­ge­rer bes­te Trai­nings­be­din­gun­gen fin­den, freu­en sich auch Gäs­te über per­fekt prä­pa­rier­te Loi­pen

Wo Neu­es ent­steht, braucht es Vi­sio­nä­re. Men­schen, die mit ih­rem Weit­blick Ge­schich­te schrei­ben und auch dann un­be­irrt blei­ben, wenn sie zu­nächst nicht ernst ge­nom­men wer­den. Ein Glück für den Chiem­gau und sei­ne gro­ße Lang­lauf­tra­di­ti­on, dass es dort nicht nur ei­nen Vor­den­ker gab. In den Ge­schichs­bü­chern wird zwar un­ter der an­no 1893 ein ge­wis­ser Micha­el Trim­bach aus Reit im Winkl ge­führt, der – For­s­tas­sis­tent von Be­ruf – erst­mals auf Lat­ten durch die ver­schnei­ten Wäl­der stapf­te. Aber von ei­nem Ski-ähn­li­chen Un­ter­satz konn­te man erst rund zehn Jah­re spä­ter spre­chen, als Edu­ard Hau­en­stein, sei­nes Zei­chens kö­nig­li­cher Forst­meis­ter, den Bret­tern ei­ne rie­men­lo­se Bin­dung ver­pass­te und sich mit Hil­fe ei­nes „Ski­ru­ders“, das ei­nem Pad­del nicht un­ähn­lich war, fort­be­weg­te. Hau­en­stein hat­te sich von ei­ner Rei­se nach Nor­we­gen in­spi­rie­ren las­sen, be­kannt­lich der Wie­ge des Lang­laufs. Und ob­wohl in die Leu­te als „Brett­l­hup­fer“ver­spot­te­ten, war er mit sei­ner Aus­rüs­tung al­le­mal be­que­mer un­ter­wegs als je­ne, die als Fuß­gän­ger bis über bei­de Knie im tie­fen Schnee ver­san­ken. Um es kurz zu ma­chen: Der kö­nig­li­che Forst­meis­ter gab die Initi­al­zün­dung für ei­nen nicht mehr auf­zu­hal­ten­den Trend im Chiem­gau. Nicht nur, dass das Sä­ge­werk Ei­cher in In­zell ab 1903 Lang­lauf­ski pro­du­zier­te; nach­dem sich im­mer mehr Men­schen für den neu­en Sport be­geis­ter­ten, wur­den in den frü­hen 20er-Jah­ren die ers­ten Ski­clubs in Ruh­pol­ding und in In­zell ge­grün­det. Schan­zen ent­stan­den, die ers­ten Chiem­gau­meis­ter­schaf­ten im Lang­lauf und in der Nor­di­schen Kom­bi­na­ti­on fan­den statt. Wenn es al­so um die Ent­wick­lung des Lang­laufs in Deutsch­land ging, wa­ren die Chiem­gau­er im­mer vor­ne dran – und das auch in der Loi­pe selbst. Zu den le­gen­dä­ren Ge­schich­ten dort ge­hört, dass ein ge­wis­ser To­ni Zel­ler aus Ruh­pol­ding bei ei­nem Ren­nen in Oberst­dorf den haus­ho­hen Fa­vo­ri­ten Wil­ly Bo­gner der­ma­ßen ste­hen ließ, dass die­ser so­fort auf­ge­ben woll­te. To­ni über­re­de­te Wil­ly zum Wei­ter­ma­chen, und aus Wil­ly wur­de ein er­folg­rei­cher Mo­de­ma­cher. Klar, dass auch die ers­ten ge­spur­ten Loi­pen der baye­ri­schen Al­pen im Chiem­gau an­ge­legt wur­den. Das war 1964 und ziem­lich müh­sa­me Ar­beit, weil sich da­für ein Dut­zend Män­ner als „Spur­kom­man­do“auf Ski­ern durch den Tief­schnee plag­ten. Heu­te gibt es da­für das Loi­pen­spur­ge­rät, das von Schnee­rau­pen ge­zo­gen wird und ma­kel­lo­se Be­din­gun­gen für die Lang­läu­fer zau­bert. Wie, er­klärt Fach­mann Her­bert Mai­er aus In­zell: „In der Mit­te presst die Rau­pe den Schnee zu­sam­men und fräst die Lauf­flä­che aus. Gum­mi­lap­pen zie­hen an­schlie­ßend dar­über und glät­ten die Flä­che für die Ska­ter“. Die schöns­ten Loi­pen wür­den nicht viel nüt­zen, hät­te nicht 1969 Eber­hard Plenk aus Ruh­pol- ding ei­ne bahn­bre­chen­de Idee ge­habt – er er­fand den Schup­pen­ski, der das Wach­sen (und ver­wach­sen) über­flüs­sig und den Lang­lauf mas­sen­taug­lich mach­te. Au­ßer­dem grün­de­te Plenk 1969 in Ruh­pol­ding die ers­te Ski­lang­lauf­schu­le Deutsch­lands. Lang­lau­fen im Chiem­gau heu­te be­deu­ten cir­ca 500 Ki­lo­me­ter Loi­pen auf 550 bis 1.300 Me­ter in traum­haf­ter Land­schaft. Bei die­sen idea­len Be­din­gun­gen ist es kein Wun­der, dass dort Spit­zen­sport­ler wie der zwei­fa­che Welt­cup­Ge­samt­sie­ger im Lang­lauf To­bi­as An­ge­rer (im Bild rechts) oder Bi­ath­let An­di Birn­ba­cher zu­hau­se sind. Und in Ruh­pol­ding fei­ern bei den Wett­kämp­fen je­des Jahr Hun­der­tau­sen­de ih­re Bi­ath­lon-Hel­den. Da­von pro­fi­tie­ren auch Ge­nuss-Lang­läu­fer, die in un­be­rühr­ter Na­tur mit traum­haf­ten Aus­bli­cken auf die Chiem­gau­er Berg­welt un­ter­wegs sind. Wer dies ein­mal er­lebt hat, kommt wie­der. Und dies nicht nur des ein­zig­ar­ti­gen Am­bi­en­te we­gen. Die un­ver­gleich­li­che baye­ri­sche, herz­li­che Gast­freund­schaft tut ihr Üb­ri­ges, da­mit der Ur­lau­ber im Chiem­gau in die rich­ti­ge Spur kommt, im wahrs­ten Sinn des Wor­tes. Sechs per­fek­te Lang­lauf-Qua­li­täts­gast­ge­ber fin­den Sie auf der über­nächs­ten Sei­te. In­fos: Chiem­gau Tou­ris­mus e. V., Le­on­rod­stra­ße 7, 83278 Traun­stein, Tel. +49 861 9095900, in­fo@chiem­gau-tou­ris­mus.de, www.chiem­gau-tou­ris­mus.de

DIE CHIEM­GAU TEAM TRO­PHY ist ein ein­zig­ar­ti­ges Lang­lauf­er­leb­nis, bei der die ge­mein­sa­me sport­li­che Be­tä­ti­gung in traum­haf­ter Na­tur und welt­be­kann­ten Sport­stät­ten im Vor­der­grund steht. Das Schö­ne da­bei: Es gibt kei­ne Zeit­nah­me. Zur Aus­wahl ste­hen die Etap­pen­län­gen 11 km, 17 km, 23 km, 28 km und 40 km. Ne­ben der Stre­cke sind Er­leb­nis- und Test­sta­tio­nen auf­ge­baut, und na­tür­lich kommt auch die Ku­li­na­rik nicht zu kurz. Zwi­schen den ein­zel­nen Etap­pen ver­keh­ren kos­ten­lo­se Shut­tle­bus­se, so­dass je­der Lang­läu­fer pünkt­lich den Ziel­ein­lauf in Reit im Winkl er­reicht. Wann: Sonn­tag, 25.01.2015, 9 – 16 Uhr. Wo: Von In­zell über Ruh­pol­ding nach Reit im Winkl auf 40 km bes­tens präpe­rier­ten Loi­pen. Wer: Brei­ten- und Frei­zeit­sport­ler. Man­schaf­ten jeg­li­cher Art ab drei Per­so­nen. Singles wer­den per “Blind Date” ei­nen Team zu­ge­lost. Wer­tung: Krea­ti­ves Team (Männ­lich, Weib­lich, Mi­xed), Größ­tes Team (Männ­lich, Web­lich, Mi­xed), etc. Ser­vices: Emp­fang mit Ver­kös­ti­gung am Sams­tag­abend, Ver­pfle­gung an fünf Sta­tio­nen, Shuttle Ser­vice, Star­ter- und Fi­nis­her-Ge­schenk, Ur­kun­de, Kin­der­be­treu­ung, u.v.m. Start­ge­bühr: 59 Eu­ro. An­mel­dung un­ter www.chiem­gau-team-tro­phy.de

Chiem­gau-Bil­der, v.l.n.r.: Bi­ath­lon-WM 1979

in Ruh­pol­ding, un­ter­wegs in traum­haf­ten Loi­pen und

Lang­lauf-Star To­bi­as An­ge­rer

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