Wär­men­de Win­ter­kü­che

Le­cke­rer Kon­trast zwi­schen herz­haft und süß-säu­er­lich

Landhaus Living - - INHALT - RE­ZEP­TE Ca­ro­li­ne Hof­berg • FO­TOS Tia Borgs­midt, Ove Lind­fors/Li­fe­style Bus­seSee­wald; Fo­to­lia

Herz­haft trifft Süß: Die­se Ge­rich­te aus der Landküche las­sen wir uns schme­cken.

Damp­fen­de Ein­töp­fe, lang­sam ge­schmor­tes Fleisch und herz­haft-sü­ße Bei­la­gen ma­chen die kal­te Jah­res­zeit zum ku­li­na­ri­schen High­light. Un­se­re Lieb­lings­re­zep­te aus der Landküche.

Rös­ti mit Speck und Prei­sel­bee­ren

• für 4 Por­tio­nen •

Zu­ta­ten:

500 g meh­lig­ko­chen­de Kar­tof­feln Salz But­ter zum An­bra­ten ca. 250 g Tief­kühl-Prei­sel­bee­ren 150 g brau­ner Zu­cker

Da­zu passt: ge­bra­te­ner Ba­con in But­ter ge­bra­te­ne Ap­fel­spal­ten

Zu­be­rei­tung:

1 Die Kar­tof­feln schä­len und grob rei­ben, am bes­ten in der Kü­chen­ma­schi­ne. Mit et­was Salz ver­men­gen. Die Mas­se nicht lan­ge ste­hen las­sen, da die Kar­tof­feln sonst braun wer­den.

2 Von der Kar­tof­fel­mas­se 3 EL pro Rös­ti ver­wen­den. Den Teig dünn in der Pfan­ne aus­strei­chen, da­mit die Rös­tis an den Rän­dern schön knusprig wer­den. Bei klei­ner Hit­ze auf bei­den Sei­ten in But­ter gold­braun bra­ten. Am bes­ten schme­cken die Kar­tof­fel­rös­tis frisch aus der Pfan­ne, sie kön­nen aber auch im Ofen bei 100 Grad ei­ne Wei­le warm ge­hal­ten wer­den.

3 Die tief­ge­kühl­ten Prei­sel­bee­ren auf­tau­en und gut mit dem Zu­cker ver­men­gen, bis die Bee­ren zer­fal­len und der Zu­cker sich auf­ge­löst hat.

4 Die Rös­tis zu­sam­men mit den Prei­sel­bee­ren, Ba­con und Ap­fel­spal­ten ser­vie­ren.

Hüh­ner­sup­pe mit To­ma­ten und Saf­ran

• für 4 Por­tio­nen •

Zu­ta­ten:

1 Zwie­bel 3 Knob­lauch­ze­hen 1 Fen­chel­knol­le Oli­ven­öl zum An­bra­ten 1 Dö­schen Saf­ran (0,1 g) 1 Do­se stü­cki­ge To­ma­ten (400 g) 1,5 l Hüh­ner­brü­he 2 Lor­beer­blät­ter ab­ge­rie­be­ne Scha­le von ¼ un­be­han­del­ten Orange ca. 400 g Kar­tof­feln ca. 400 g Hühn­chen­fi­let 1 EL Zi­tro­nen­saft ca. ½ TL Ha­ris­sa Meer­salz 1 Topf Ba­si­li­kum

Zu­be­rei­tung:

1 Zwie­bel und Knob­lauch schä­len und ha­cken. Fen­chel in dün­ne Strei­fen schnei­den.

2 Das Ge­mü­se sanft in Oli­ven­öl an­bra­ten, ge­gen En­de den Saf­ran hin­zu­fü­gen. To­ma­ten, Hüh­ner­brü­he, Lor­beer­blät­ter und Oran­gen­scha­le da­zu­ge­ben. Die Sup­pe er­hit­zen, um­rüh­ren und bei ge­schlos­se­nem De­ckel ca. 20 Mi­nu­ten kö­cheln las­sen.

3 In der Zwi­schen­zeit die Kar­tof­feln schä­len. Kar­tof­feln und Hähn­chen­fi­let in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den.

4 Bei­des zur Sup­pe ge­ben und ca. 10 Mi­nu­ten ko­chen las­sen, bis die Kar­tof­feln weich sind. Mit Zi­tro­nen­saft, Salz und Ha­ris­sa ab­schme­cken. Die Ba­si­li­kum­blät­ter in Strei­fen schnei­den und un­ter­rüh­ren.

Ge­schmor­tes Rin­der­fi­let in 3-Pef­fer-So­ße

• für 4 Por­tio­nen •

Zu­ta­ten:

600 g Rin­der­fi­let, vom Mit­tel­stück But­ter zum An­bra­ten Meer­salz frisch ge­mah­le­ner Pfef­fer

Für die Pfef­fer­so­ße: 2 Scha­lot­ten 2 Knob­lauch­ze­hen 1 klei­ne Fla­sche Port­wein (37,5 cl) 100 ml Kalbs­brü­he 1 TL So­ja­so­ße 2 TL ein­ge­leg­ter grü­ner Pfef­fer 1 TL ro­sa Pfef­fer, grob ge­schro­tet 1 TL schwar­zer Pfef­fer, grob ge­schro­tet 1½ EL Mais­stär­ke 50 g But­ter

Zu­be­rei­tung: 1 Das Rin­der­fi­let in But­ter kräf­tig an­bra­ten, sal­zen und pfef­fern und ein Bra­ten­ther­mo­me­ter hin­ein­ste­cken.

2 Scha­lot­ten und Knob­lauch schä­len und klein schnei­den. Mit Port­wein, Brü­he, So­ja­so­ße und den Pfef­fer­sor­ten in ei­ner gro­ßen Schmor­pfan­ne auf­ko­chen.

3 Fi­let hin­ein­le­gen und bei schwa­cher Hit­ze zugedeckt sanft schmo­ren las­sen, bis das Ther­mo­me­ter 57 Grad er­reicht hat. Da­bei das Fleisch mehr­mals be­gie­ßen.

4 Fleisch her­aus­neh­men und in Alu­mi­ni­um­fo­lie ein­wi­ckeln. 10 Mi­nu­ten ru­hen las­sen.

5 Mais­stär­ke in et­was Was­ser auf­lö­sen. Bra­ten­so­ße auf­ko­chen, an­ge­rühr­te Stär­ke ein­rüh­ren und 2 Mi­nu­ten wei­ter kö­cheln. But­ter in klei­nen Stü­cken in die So­ße ein­rüh­ren (sie darf jetzt nicht mehr ko­chen!). Da­zu passt z. B. Kar­tof­fel­gra­tin.

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