Ein­fach nur pa­ra­die­sisch..........................................................................

Fa­mi­lie Walsh lebt auf ei­ner Ap­fel­plan­ta­ge. Aber nicht nur drau­ßen gibt’s viel zu ent­de­cken. Im Haus fin­den sich lie­be­voll ge­stal­te­te De­ko-schät­ze.

Landleben - - Inhalt - TEXT: Schi­rin Ma­meg­ha­ni/gap In­te­ri­ors • FO­TOS: Ro­bin Stub­bert/gap In­te­ri­ors

Fa­mi­lie Walsh lebt auf ei­ner Ap­fel­plan­ta­ge. Da gibt es viel zu ent­de­cken. Aber auch im Haus wird es dank der lie­be­voll ge­stal­te­ten De­ko-schät­ze nie lang­wei­lig.

Ein trans­por­ta­bles Holz­haus, das man von A nach B mit­neh­men kann, ist in Ka­na­da kei­ne Sel­ten­heit. Bill und Me­la­nie Walsh staun­ten nicht schlecht, als sie ein sol­ches Do­mi­zil ge­schenkt be­ka­men. „Wir wohn­ten zu die­sem Zeit­punkt in ei­nem klei­nen Haus, hat­ten drei Kin­der und das vier­te war un­ter­wegs“, be­rich­tet Me­la­nie. Das Ehe­paar zö­ger­te nicht lan­ge und nahm das An­ge­bot an. Doch wo­hin mit dem Kas­ten? Zum Glück ist Bills Fa­mi­lie im Be­sitz ei­ner 14 Hekt­ar gro­ßen Ap­fel­plan­ta­ge im Sü­den von On­ta­rio. Dem Um­zug stand nichts im Weg.

VERWANDLUNGSKUNST

Klei­ner Wer­muts­trop­fen: das Holz­haus ent­sprach nicht ganz der ge­wünsch­ten Grö­ße der stets wach­sen­den Fa­mi­lie. So lie­ßen Me­la­nie und Bill ein Erd­ge­schoss bau­en, auf wel­ches das Fer­tig­haus dann ge­setzt wur­de. So­mit ist es zwar nicht mehr mo­bil, aber ei­nen wei­te­ren Um­zug hat­te das Paar oh­ne­hin nicht wei­ter ge­plant.

„Nichts geht über rus­ti­kal und shab­by!“

Da es nicht viel Bud­get für die Ein­rich­tung üb­rig hat­te, wur­den bei­de er­fin­de­risch. „Ich nutz­te ein­fach al­les, was wir schon hat­ten oder zu­fäl­lig fan­den, ver­wan­del­te Ge­gen­stän­de in ganz an­de­re um und ex­pe­ri­men­tier­te mit Far­ben und Ma­te­ria­li­en“, so Me­la­nie. MIT VEREINTER KREA­TI­VI­TÄT Die Ka­na­die­rin er­in­nert sich noch ge­nau an den Mo­ment, in dem der Stil für das In­te­ri­eur fest­ge­legt wur­de. „Das ge­schah von ganz al­lei­ne: Wir be­ka­men ab­ge­nutz­te Wohn­zim­mer­stüh­le so­wie hel­le So­fa-über­zü­ge. Da er­kann­ten wir, dass der Raum länd­lich- fran­zö­sisch an­mu­tet. Al­so ge­stal­te­ten wir al­les in un­se­rem French Coun­try Style.“Die De­ko-ob­jek­te fer­tig­te die Diy-ex­per­tin fast al­le selbst an. Ei­ne al­te Lei­ter, mit Stof­fen be­stückt, dient im Wohn­zim­mer als Ni­schen­fül­ler. Ab­deck­tü­cher, mit de­nen Mö­bel beim Strei­chen ge­schützt wer­den, färb­te

„We­nig Bud­get macht er­fin­de­risch.“

Ge­nuss pur Mit Spei­sen aus selbst an­ge­bau­tem Obst und Ge­mü­se ze­le­briert Fa­mi­lie Walsh die Ern­te­zeit.

Mit Han­di­cap Den al­ten Kü­chen­schrank mit ab­ge­blät­ter­ter Far­be hät­te wohl je­der neu ge­stri­chen. Me­la­nie liebt ihn so, wie er ist. Au­gen­schmaus Die Ap­fel­ern­te sam­melt Fa­mi­lie Walsh in Kis­ten: schick und weich auf Lei­nen ge­la­gert. Köst­lich­keit Der selbst ge­ba­cke­ne Ap­fel­ku­chen schmeckt am bes­ten, wenn er noch warm ist und sein Duft durchs Haus zieht.

In ih­rem Zim­mer, von zau­ber­haf­ten Fund­stü­cken um­ge­ben, kom­men krea­ti­ve Ide­en von al­lei­ne. In­spi­ra­ti­on

Schmuck Ei­ne Kette mit bun­tem Laub ziert die Schnei­der­pup­pe.

So­gar die klei­nen Nä­hu­ten­si­li­en ha­ben ei­nen An­tik-ef­fekt. Pas­send

Gut versteckt Stil­voll wer­den Putz­sa­chen im Ni­schen­re­gal ver­wahrt.

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