Fal­le beim Wech­sel des Strom­an­bie­ters

War­nung Un­se­riö­se Ver­mitt­ler sind un­ter­wegs

Landsberger Tagblatt - - 'eld ,eben -

Berlin Man­che Ver­brau­cher wech­seln ih­ren Strom- oder Gas­lie­fe­ran­ten, oh­ne das zu wol­len. Denn un­se­riö­se Ver­mitt­ler nut­zen die Re­geln zum An­bie­ter­wech­sel aus, wie die Ex­per­ten der Ver­brau­cher­zen­tra­len er­klä­ren. Be­trof­fe­ne Ver­brau­cher soll­ten schnell re­agie­ren. Die Ma­sche ist sim­pel: Be­trof­fe­ne wer­den te­le­fo­nisch oder beim Haus­be­such in ein schein­bar un­ver­fäng­li­ches In- for­ma­ti­ons­ge­spräch ver­wi­ckelt. Da­bei wer­den ent­schei­den­de In­for­ma­tio­nen zum ak­tu­el­len Ener­gie­lie­fe­ran­ten so­wie die Zäh­ler­num­mer er­fragt. Die Ver­mitt­ler kön­nen mit die­sen An­ga­ben dann – auch oh­ne Wis­sen und Ein­ver­ständ­nis der Kun­den – ei­nen Ver­trags­wech­sel in die We­ge lei­ten. Wenn der neue An­bie­ter we­ni­ge Ta­ge spä­ter schrift­lich zum Ver­trags­ab­schluss gra­tu­liert, ist die Ver­wun­de­rung bei den Be­trof­fe­nen meist groß.

Wer ein sol­ches Schrei­ben er­hält, soll­te den Ver­trag um­ge­hend schrift­lich wi­der­ru­fen, ra­ten die Ver­brau­cher­zen­tra­len. Au­ßer­dem sei es rat­sam, den al­ten An­bie­ter und den Netz­be­trei­ber zu in­for­mie­ren. Wei­gert sich der neue An­bie­ter, den Ver­trag zu wi­der­ru­fen, hilft meist nur der Weg zum An­walt.

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