Wie Pfer­de stär­ken

Auf dem Rü­cken ei­nes Pfer­des die Wei­te der Ost­see­land­schaft ge­nie­ßen – das ist ei­ne sport­li­che Her­aus­for­de­rung, aber vor al­lem ein un­ver­gess­li­cher Mo­ment für Geist und See­le.

Landurlaub MV - - MUSTER -

Mor­gens den Duft des Pfer­des in der Na­se, rei­ten und mit Pfer­den spie­len. Mit­tags ab an den Ost­see­strand, Sand­bur­gen bau­en, die Son­ne und das Plät­schern der Wel­len ge­nie­ßen. Im Ge­biet süd­lich der Halb­in­sel Fisch­land-Darß-Zingst, im Drei­eck zwi­schen Barth, Stral­sund und Vel­gast, ist das kei­ne Al­ter­na­ti­ve, son­dern ei­ne wun­der­ba­re Kom­bi­na­ti­on. John Way­ne trifft auf Ka­pi­tän Ahab: Pfer­de­duft und Ost­see­luft. Der per­fek­te Rei­t­ur­laub, bei dem al­le auf ih­re Kos­ten kom­men.

In der ei­nen Welt scheint es, als spie­le gleich Neil Young zwi­schen den ur­al­ten Laub­bäu­men Gi­tar­re, in der an­de­ren lädt der Bart­her Bod­den mit sei­ner Wei­te, sei­nen vie­len Was­ser- und Watt­vö­geln den Be­su­cher zum Schwel­gen ein. Wie geht das zu­sam­men? Am bes­ten auf dem Rü­cken ei­nes der wun­der­schö­nen, freund­li­chen Pfer­de von An­ne Hil­le. Die Künst­le­rin aus der Ber­li­ner Sze­ne hat in Star­kow ei­nen be­son­de­ren Ort ge­schaf­fen. ART.Quar­tier nennt sie ihn und meint die Ver­bin­dung von Kunst und Tier. Da­mit sind nicht nur die vie­len Kunst­wer­ke an­ge­spro­chen, die im Quar­tier auf­ge­stellt sind, son­dern auch ei­ne grund­sätz­li­che Ein­stel­lung.

Die Pfer­de im Star­kower Gra­fen­steig ha­ben ih­ren na­tür­li­chen Aus­druck be­hal­ten. An­ne geht es um die fei­ne Füh­rung der Tie­re am klei­nen Fin­ger – so wie ein Ma­ler den Pin­sel führt. Sie will das Pferd als Part­ner ge­win­nen, an­statt es zu be­herr­schen, und ver­an­stal­tet Aus­rit­te mit dem Skiz­zen­buch, die mit dem Be­such ei­ner der vie­len Kunst­ga­le­ri­en der Re­gi­on kom­bi­niert wer­den kön­nen. Zu­dem kann man an die zehn Ki­lo­me­ter ent­fern­te Bod­den­küs­te rei­ten und so zu Pfer­de den Ho­ri­zont ge­nie­ßen. Das dau­ert ei­ne Wei­le, doch es lohnt sich.

Möch­te man nicht so viel Zeit in­ves­tie­ren, kann der Bod­den vom Reit- und Bau­ern­er­leb­nis­hof Thom­sen in Groß Kord­sha­gen lo­cker in ei­ner hal­ben St­un­de er­reicht wer­den. Für Fa­mi­li­en ist der Hof mit sei­nen pfle­ge­leich­ten Pfer­den gut ge­eig­net. Wan­der­rei­ten und Fe­ri­en sind ei­ne gu­te Kom­bi­na­ti­on.

Ein ge­wis­ses Maß an Mü­ßig­gang muss in die­sem Fleck­chen Er­de er­laubt sein. Im Ga­lopp soll­ten al­lein die Pfer­de blei­ben. Wie dies dem Men­schen zur Ge­ne­sung ver­hel­fen kann, das hat sich »SOULBALANCE – Mensch durch Pferd« zur Auf­ga­be ge­macht. „Die an­de­ren nüt­zen die Pfer­de­stär­ken, wir tun mit

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