Ge­sund tschüss, ihr schnarch­na­sen!

Mit die­sen schnel­len Tipps wird’s wie­der ru­hig im Schlaf­zim­mer – CHHHHHHHH

Laura - - Einfach Gesund - Ka­trin Go­mer

Wenn uns der Part­ner Nacht für Nacht mit sei­nem Rö­cheln, Prus­ten und Schnau­ben um den Schlaf bringt, zehrt das nicht nur an den Ner­ven, son­dern es kann für den Sä­ger ge­sund­heit­li­che Fol­gen ha­ben. Nächt­li­che Ate­maus­set­zer, so­ge­nann­te Ap­no­en, stei­gern das Ri­si­ko für Blut­hoch­druck und Herz­er­kran­kun­gen. Star­kes Schnar­chen soll­te da­her im­mer ärzt­lich ab­ge­klärt wer­den. Eben­so wich­tig ist es, die häu­figs­ten Ur­sa­chen zu kon­trol­lie­ren: Ein Gläs­chen Al­ko­hol zu viel, zu ho­her Kaf­fee­kon­sum oder die Ein­nah­me von Schlaf­mit­teln las­sen die Ra­chen­mus­ku­la­tur schnel­ler er­schlaf­fen – das Schnar­chen ver­stärkt sich. Und wer zu spät und zu üp­pig isst, drückt sein Zwerch­fell nach oben – das ver­schlech­tert die Atem-Mecha­nik. Aber es gibt da ein paar ein­fa­che klei­ne Tricks, die für Ru­he im Schlaf­zim­mer sor­gen.

Bal­sam für den Ra­chen

Ho­nig ist ein na­tür­li­cher Schnarch­stop­per, denn sei­ne an­ti­bak­te­ri­el­len und an­ti­ent­zünd­li­chen Ei­gen­schaf­ten ver­hin­dern un­schö­ne Schleiman­samm­lun­gen in Kehl­kopf und Ra­chen. Ein­fach vorm Schla­fen­ge­hen ei­nen Tee­löf­fel in hei­ßes Was­ser ein­rüh­ren und lang­sam trin­ken.

Klei­nes Spray, gro­ße Wir­kung

Spe­zi­el­le Ra­chen­sprays (z. B. „Sno­ree­ze“, re­zept­frei in der Apo­the­ke) er­hal­ten die Feuch­tig­keit der Schleim­haut im Na­senRa­chen-Raum. Sie straf­fen das er­schlaff­te Ge­we­be und ver­hin­dern, dass die Mus­ku­la­tur vi­brie­ren kann. Ist die Na­se durch ei­ne Er­käl­tung ver­stopft, hel­fen Koch­salz­spü­lun­gen aus der Apo­the­ke.

Der Ten­nis­ball-Trick

Bei den meis­ten Be­trof­fe­nen fin­det das gro­ße Sä­gen nur in der Rü­cken­la­ge statt. Beim Schla­fen in Sei­ten­la­ge blei­ben die Atem­we­ge wei­test­ge­hend frei. Ei­ne alt­be­kann­te, aber ein­fa­che Maß­nah­me: ei­nen Ten­nis­ball in den Rü­cken des Py­ja­mas ein­nä­hen. Der hilft, die Rü­cken­la­ge zu ver­mei­den. Klingt ko­misch, funk­tio­niert aber. Auch das Er­hö­hen des Kop­fes mit ei­nem zu­sätz­li­chen Kis­sen lässt die Atem­luft un­ge­hin­dert – und lei­se – in den Ra­chen­raum strö­men. Gu­te Nacht!

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