„So be­sieg­te ich den Tin­ni­tus“

Piiiiep – seit ei­nem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall war das Ge­räusch im Ohr stän­di­ger Be­glei­ter der Stu­den­tin

Laura - - Inhalt -

Mo­ni­ka ist ge­ra­de auf dem Weg zur Uni, als sie von ei­nem ab­bie­gen­den Bus über­se­hen und an­ge­fah­ren wird. Sie er­lei­det ein schwe­res Hirn­t­rau­ma – und wird im Kran­ken­haus so­fort ins künst­li­che Ko­ma ver­setzt. Ein Kampf auf Le­ben und Tod be­ginnt. Doch Mo­ni­ka ge­winnt ihn. „Als ich nach sie­ben Wo­chen dieUKmclki­an­loiak­bo-vA­ne­ze­ri­glie­eUß/0,1/w10/a17r/0e5s mein

d41a/0s4.s10.i2c01h7um­nd ib­tei dBu­ech­mun­gl­bi­is­nEkndee ndes Ohr schlech­ter hör­te“, er­in­nert sie sich. Doch in der an­schlie­ßen­den Re­ha setzt plötz­lich der tü­cki­sche Ton in ih­rem Kopf ein. „Tin­ni­tus“, er­klär­te ihr ein Oh­ren­arzt da­mals. „Das be­deu­tet: Sie hö­ren Ge­räu­sche, die re­al nicht da sind.“Als Ur­sa­che ver­mu­tet der Fach­arzt un­fall­be­dingt ei­nen fei­nen Haar­riss im In­nen­ohr, durch den das Or­gan Flüs­sig­keit ver­liert. Die Schall­über­tra­gung lei­det – und nicht nur das. Durch das Aus­blei­ben von Hör­im­pul­sen „lang­weilt“sich das Ge­hirn und be­ginnt, Hör­ein­drü­cke selbst­stän­dig zu er­fin­den.

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