Han­dy & Da­ten schüt­zen

Ein­fa­che Tricks, die Ihr Smart­pho­ne vor Ma­ni­pu­la­tio­nen und Da­ten­ver­lust be­wah­ren

Laura - - Inhalt - Uta Er­pen­beck

Un­se­rem Smart­pho­ne ver­trau­en wir al­ler­lei Pri­va­tes an: Fo­tos, Adres­sen, Bank­da­ten … Um­so wich­ti­ger al­so, un­ge­woll­te Zu­grif­fe ab­zu­weh­ren, die Da­ten re­gel­mä­ßig ab­zu­spei­chern. Wir ha­ben uns bei Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Fach­frau Bet­ti­na Seu­te von tel­ta­rif.de schlau­ge­macht.

Am bes­ten: PIN-Ab­fra­ge plus Bild­schirm­sper­re

Die vier­stel­li­ge SIM-PIN brau­chen Sie nicht nur für die al­ler­ers­te In­be­trieb­nah­me des Han­dys, son­dern auch dann, wenn Sie es ganz aus­ge­schal­tet ha­ben. Des­halb den Co­de nicht de­ak­ti­vie­ren! Nur wer die Zah­len­kom­bi­na­ti­on kennt und ein­gibt, kann das Ge­rät be­nut­zen. Für den täg­li­chen Ge­brauch und als zu­sätz­li­chen Schutz soll­ten Sie ei­ne Bild­schirm­sper­re ein­rich­ten. Dies kann ent­we­der ei­ne vier- oder sechs­stel­li­ge Zahl sein (in den „Ein­stel­lun­gen“PIN selbst fest­le­gen), Ihr Fin­ger­ab­druck (bei vie­len Smart­pho­ne-Mo­del­len lässt sich via Sen­sor ein Fin­ger­print ein­scan­nen) – oder ei­ne be­stimm­te Wisch­be­we­gung. Hier hin­ter­lässt das häu­fi­ge Nach­ma­len des Sperr­mus­ters al­ler­dings gern Spu­ren auf dem Dis­play, wo­durch es leicht re­kon­stru­iert wer­den kann. Es ist al­so nur die dritt­bes­te Lö­sung.

Kei­ne x-be­lie­bi­gen Apps in­stal­lie­ren, ge­for­der­te Be­rech­ti­gun­gen prü­fen

Klar, die klei­nen An­wen­dun­gen ma­chen das Han­dy erst rich­tig smart. Al­ler­dings soll­ten Sie nur Apps aus of­fi­zi­el­len Shops (App Sto­re, Play Sto­re) her­un­ter­la­den. Dort wur­den sie vor­her ge­prüft – das Ri­si­ko, un­be­merkt Vi­ren und Schad­soft­ware ein­zu­schlep­pen, sinkt um ei­ni­ges. Und: For­dert ei­ne App bei der In­stal­la­ti­on, dass sie auf be­stimm­te Be­rei­che des Te­le­fons zu­grei­fen kann, et­wa ei­ne Spie­le-App auf Ih­re Fo­tos, E-Mails oder SMS-Nach­rich­ten, ab­wä­gen, ob man das tat­säch­lich er­lau­ben will. Nicht al­le Be­rech­ti­gun­gen, die sich die Un­ter­neh­men hin­ter den Apps ge­ben las­sen, sind un­be­dingt nö­tig – au­ßer na­tür­lich als ste­te Da­ten­quel­le. Ex­tra-Tipp: Zu emp­feh­len ist die In­stal­la­ti­on ei­ner An­ti­vi­ren-App, z. B. Avi­ra (kos­ten­frei). An­ge­bo­te­ne Up­dates re­gel­mä­ßig durch­füh­ren.

Fo­tos, Vi­de­os, E-Mails etc. au­to­ma­tisch ab­spei­chern

Ein­mal ein­rich­ten und dann nie wie­der dar­an den­ken müs­sen: Am bes­ten schon bei der In­be­trieb­nah­me des neu­en Smart­pho­nes fest­le­gen, wel­che Da­ten in der Cloud (vir­tu­el­le Fest­plat­te) ge­spei­chert wer­den sol­len, und in den Ein­stel­lun­gen „Back-up über Nacht“ak­ti­vie­ren. So geht nichts ver­lo­ren, und Sie kön­nen auch am PC oder Ta­blet auf Ih­re stets ak­tua­li­sier­ten Da­ten zu­grei­fen.

Mal schnell ein Sel­fie ma­chen – auf sein Smart­pho­ne will kei­ner mehr ver­zich­ten

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