Ers­te Hil­fe für die Mäh­ne

Wa­ren da schon im­mer so vie­le Haa­re in der Bürs­te? Nur ru­hig – das kann an der Jah­res­zeit lie­gen

Laura - - Inhalt - RMH

Ha­ben Sie auch ge­ra­de das Ge­fühl, mehr Haa­re zu ver­lie­ren als sonst? Kei­ne Sor­ge, da­mit sind Sie nicht al­lein: Ge­ra­de im Herbst und Früh­jahr kom­men nicht nur Ka­na­ri­en­vö­gel in die Mau­ser – Wis­sen­schaft­ler spre­chen dann vom sai­so­na­len Haar­aus­fall. Die ge­nau­en Ur­sa­chen da­für sind un­be­kannt. For­scher ver­mu­ten, dass sich das Phä­no­men in der Evo­lu­ti­on so her­aus­ge­bil­det hat, weil die Haa­re im Som­mer zum Schutz vor UV­Licht und im Win­ter zur Tem­pe­ra­tu­ri­so­la­ti­on be­nö­tigt wur­den. Die gu­te Nach­richt: Die Haa­re wach­sen wie­der nach. Wird un­se­re Mäh­ne hin­ge­gen über meh­re­re Mo­na­te im­mer dün­ner, soll­ten wir hell­hö­rig wer­den.

Fal­sche Er­näh­rung, Hor­mo­ne oder an­hal­ten­der Stress

Für lich­ter wer­den­des Haar (dif­fu­ser Haar­aus­fall) kom­men meh­re­re Ur­sa­chen in­fra­ge: Bei Frau­en ist häu­fig ei­ne hor­mo­nel­le Um­stel­lung, wie et­wa ei­ne Schwan­ger­schaft oder das Ab­set­zen der Pil­le, an­hal­ten­der Stress, ei­ne Grip­pe, die Ein­nah­me von Me­di­ka­men­ten (z. B. Blut­ver­dün­ner oder Säu­reblo­cker) oder ei­ne Di­ät schuld am Haar­ver­lust. Ei­ne ge­naue Dia­gno­se kann aber nur der Arzt stel­len. Um das Haar­wachs­tum zu un­ter­stüt­zen, kann die Ein­nah­me be­stimm­ter Nähr­stof­fe wie B­Vit­ami­ne, Me­di­zi­nal­he­fe und Ke­ra­tin hel­fen.

Vol­le Haar­pracht: Ei­ne op­ti­ma­le Vi­tal­stoff­ver­sor­gung spielt da­bei ei­ne gro­ße Rol­le

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