Zeit­fres­ser im Job

Nie wie­der Über­stun­den schie­ben müs­sen. Mit die­sen Stra­te­gi­en kommt man dem Ziel nä­her

Laura - - Inhalt - Uta Er­pen­beck

Ei­gent­lich war man den gan­zen Tag to­tal bu­sy, und trotz­dem ist ganz viel lie­gen ge­blie­ben. Woran das liegt? Schuld sind zahl­rei­che Zeit­fres­ser, die am Ar­beits­platz auf uns lau­ern und uns dar­an hin­dern, un­ser Pen­sum ab­zu­ar­bei­ten. Doch man kann sie aus­brem­sen.

Je­de Men­ge E-Mails

Er­tönt das ver­trau­te Pling, dass ei­ne neue Nach­richt ein­ge­trof­fen ist, wird die Ar­beit so­fort un­ter­bro­chen und nach­ge­se­hen. Bei den vie­len Stö­run­gen bleibt die Kon­zen­tra­ti­on auf der Stre­cke. Bes­ser: die Ein­gangs­be­nach­rich­ti­gung aus­schal­ten und für die Mails fes­te Zeit­fens­ter ein­pla­nen, z. B. zwei­mal ei­ne hal­be St­un­de täg­lich.

Sur­fen im In­ter­net

Ne­ben­bei die An­ge­bo­te im Su­per­markt che­cken, ein Vi­deo an­gu­cken – und schwups ist ei­ne hal­be St­un­de rum. Kurz vorm Fei­er­abend kommt dann wie­der rich­tig Stress auf. Bes­ser: Ti­mer auf dem Han­dy stel­len – und die Aus­zeit bleibt in ver­tret­ba­rem Rah­men.

Small Talk mit den Kol­le­gen

Ein klei­nes Schwätz­chen mit den Kol­le­gen schweißt das Team zu­sam­men, al­ler­dings ge­rät da­bei schnell die Uhr­zeit aus dem Blick. Bes­ser: sich für die Mittagspause ver­ab­re­den, da­bei Neu­ig­kei­ten aus­tau­schen.

Un­ter­la­gen su­chen

Ob Pa­pier­ber­ge auf dem Schreib­tisch oder un­auf­find­ba­re Da­tei­en auf dem Rech­ner – Un­ord­nung nervt und kos­tet wert­vol­le Zeit. Bes­ser: gründ­lich auf­räu­men und ein über­sicht­li­ches Abla­ge­sys­tem ein­füh­ren, an das sich al­le hal­ten kön­nen.

Per­fekt sein wol­len

Sein Bes­tes zu ge­ben ist ein ehr­ba­rer Vor­satz. Doch wer sich in De­tails ver­rennt, schafft un­mög­lich sein Ta­ges­pen­sum. Bes­ser: sich auf das We­sent­li­che kon­zen­trie­ren, Prio­ri­tä­ten set­zen. Ei­ne „nur“gu­te Per­fo­mance hin­zu­le­gen reicht völ­lig aus.

Mul­ti­tas­king

Par­al­lel ver­schie­de­ne Auf­ga­ben zu ma­na­gen be­deu­tet nicht, dass man mehr schafft. Der stän­di­ge Wech­sel ist an­stren­gend, macht schnel­ler mü­de – die Qua­li­tät lei­det. Bes­ser: sich ganz auf ei­ne Sa­che fo­kus­sie­ren. Das ist pro­duk­ti­ver.

Sehr ef­fi­zi­ent: Dau­er des Mee­tings von vorn­her­ein fest­le­gen

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