Er­käl­tung ein­fach vor­beu­gen

Laura - - Gesundheit -

mit ei­ner na­tür­li­chen Arz­nei aus der

Ro­tal­ge las­sen sich grip­pa­le in­fek­te ver­mei­den oder zu­min­dest ver­kür­zen e in In­fekt be­ginnt fast im­mer in den obe­ren Atem­we­gen. Er­käl­tungs­vi­ren – von de­nen mitt­ler­wei­le mehr als 200 Ar­ten be­kannt sind – drin­gen in die schleim­haut der Na­se ein und ver­meh­ren sich dort. Da die hin­te­re Öff­nung der Na­sen­höh­le bis zur Mund­höh­le reicht, be­mer­ken wir die Er­käl­tung häu­fig trotz­dem zu­erst an Hals­schmer­zen oder schluck­be­schwer­den. Hin­zu kom­men dann je­doch zu­ver­läs­sig schnup­fen, Hus­ten und Kopf­schmer­zen. Mit Me­di­ka­men­ten dau­ern die sym­pto­me ei­ne Wo­che an, oh­ne sie­ben ta­ge – so lau­tet ei­ne Bin­sen­weis­heit, die Be­trof­fe­ne so gut wie im­mer zu hö­ren be­kom­men. Aber stimmt das wirk­lich? Kön­nen wir nichts da­ge­gen tun, dass die Vi­ren sich ex­plo­si­ons­ar­tig ver­meh­ren? Die­ser Fra­ge gin­gen Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­si­tät Wi­en nach. Ihr Ziel: ei­nen Wirk­stoff zu fin­den, der oh­ne Ne­ben­wir­kun­gen die Er­käl­tungs­dau­er ver­kür­zen oder die In­fek­ti­on so­gar am Aus­bruch hin­dern kann. Und das ist ih­nen ge­lun­gen. Aus Ro­tal­gen ge­wan­nen sie den Wirk­stoff Car­ra­ge­lo­se, in dem sich ver­schie­de­ne Ar­ten von Er­käl­tungs­vi­ren wie in ei­nem Netz ver­fan­gen – so wer­den sie am Ein­drin­gen in schleim­haut­zel­len ge­hin­dert.

Wie Ro­tal­gen Vi­ren ab­weh­ren

Auf die Ent­de­ckung folg­ten kli­ni­sche stu­di­en mit ins­ge­samt mehr als 450 Pro­ban­den. Er­geb­nis: Bei den be­reits er­käl­te­ten test­per­so­nen hat­te sich nach drei bis vier Be­hand­lungs­ta­gen die An­zahl der Vi­ren um mehr als 90 Pro­zent ver­rin­gert. In der Kon­troll­grup­pe, die ein Pla­ce­bo er­hal­ten hat­te, stieg die Zahl da­ge­gen um 600 Pro­zent an. Die teil­neh­mer der stu­die ver­wen­de­ten ein Na­sen­spray mit dem pa­ten­tier­ten Wirk­stoff Car­ra­ge­lo­se (al­go­vir, re­zept­frei in der Apo­the­ke).

Sym­pto­me schnel­ler los­wer­den

Die kli­ni­schen stu­di­en konn­ten au­ßer­dem be­le­gen, dass bei Pa­ti­en­ten, die den Wirk­stoff in­ner­halb von 48 st­un­den nach dem Auf­tre­ten der ers­ten sym­pto­me an­wen­de­ten, sich die Krank­heits­dau­er um bis zu drei ta­ge ver­kürzt hat. Die Er­käl­tung kehr­te zu­dem sel­te­ner zu­rück, da der Wirk­stoff nicht die Be­schwer­den selbst be­kämpft, son­dern ih­re Ur­sa­che – mit der Heil­kraft der Na­tur.

Ro­tal­ge für al­le

Das car­ra­ge­lo­se-spray ist auch für Kin­der, schwan­ge­re und stil­len­de ge­eig­net

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