Hoch­ge­nuss aus den Al­pen

Leckeres aus der Landkueche - - Inhalt -

Die neue Al­pen­kü­che schlägt den Bo­gen zwi­schen Tra­di­ti­on und Mo­der­ne

für 4 Per­so­nen Zu­be­rei­tung: 15 Mi­nu­ten

für den Zwie­bel­senf: 2–3 Zwie­beln 3 EL Raps­öl

Salz 1–2 TL Kräu­ter­es­sig 75 g schar­fer Senf 2 EL sü­ßer Senf für den Hot­dog: 1 Bund Pe­ter­si­lie

2 Es­sig­gur­ken 1 EL neu­tra­les Pflan­zen­öl 4 fei­ne Brat­würs­te (à 150 g) 4 läng­li­che Bröt­chen

Cur­ry­pul­ver Chi­lif­lo­cken (nach Be­lie­ben) 1 Stück fri­sche Meer­ret­tich

wur­zel (3 cm) ein­ge­leg­te Pe­pe­ro­ni oder

Pick­les zum Ser­vie­ren

1 Für den Zwie­bel­senf die Zwie­beln schä­len, hal­bie­ren und klein wür­feln. Das Raps­öl in ei­ner Pfan­ne er­hit­zen und die Zwie­beln mit et­was Salz dar­in zugedeckt 5 Mi­nu­ten an­schwit­zen. Mit dem Kräu­ter­es­sig ab­lö­schen, vom Herd neh­men und ab­küh­len las­sen, dann mit dem schar­fen und dem sü­ßen Senf mi­schen.

2 Pe­ter­si­li­en­blätt­chen von den Stän­geln zup­fen und grob ha­cken. Die Es­sig­gur­ken erst in Schei­ben, dann in Wür­fel schnei­den. In ei­ner Grill­pfan­ne 1 EL Öl er­hit­zen und die Brat­würs­te 6–8 Mi­nu­ten bra­ten (oder auf dem Holz­koh­le­grill gril­len). Die Bröt­chen längs hal­bie­ren und un­ter dem hei­ßen Back­ofen­grill oder auf dem Holz­koh­le­grill kurz rös­ten. Mit dem Zwie­bel­senf be­strei­chen. Die Brat­würs­te auf die un­te­ren Hälf­ten der Bröt­chen le­gen und nach­ein­an­der mit Cur­ry­pul­ver, Chi­lif­lo­cken (nach Be­lie­ben), der ge­hack­ten Pe­ter­si­lie und den Gur­ken­wür­feln be­streu­en. Die Meer­ret­tich­wur­zel schä­len und über die hei­ßen Brat­würs­te rei­ben. Die obe­ren Hälf­ten der Bröt­chen dar­auf­set­zen. Je­den Al­pen-hot­dog zur Hälf­te in ei­ne Pa­pier­ser­vi­et­te wi­ckeln und heiß mit ein­ge­leg­ten Pe­pe­ro­ni oder Pick­les ser­vie­ren.

Als Brat­wurst eig­nen sich Schweins- oder Rinds­würs­te, je­der Würstl­stand hat sei­ne ei­ge­nen Vor­lie­ben – man­che neh­men so­gar Kä­se­krai­ner. Gut ist es, wenn die Wurst nicht zu dick und die Fül­lung nicht zu grob ist. Am UrBos­na-standl, dem Salz­bur­ger Bal­kan-grill, gibt es kei­nen Zwie­bel­senf, nur ge­hack­te Pe­ter­si­lie mit Zwie­beln ge­mischt. Als Ge­würz wird oft ein­fach Cur­ry­pul­ver ver­wen­det, aber pro­bie­ren Sie doch ein­mal mein Bos­na-ge­würz: 3 EL Pa­pri­ka­pul­ver edel­süß, 1 EL Cur­ry­pul­ver, je 1 TL Chi­lif­lo­cken und ge­mah­le­nen Kreuz­küm­mel, 1 EL Su­mach (nach Be­lie­ben; das fein­säu­er­li­che Ge­würz ist z. B. in tür­ki­schen Le­bens­mit­tel­ge­schäf­ten er­hält­lich) und 1 EL Salz mit 1 TL Öl in den Blitz­ha­cker ge­ben und mehr mi­schen als pü­rie­ren.

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