Dith­mar­scher Gän­se­bra­ten mit Ma­ro­nen-apri­ko­sen­fül­lung

Zu­ta­ten für 6–8 Per­so­nen

Leckeres aus der Landkueche - - Winterküche -

Der Gän­se­bra­ten ist prä­des­ti­niert fürs Fa­mi­li­en­fest, und das nicht nur we­gen sei­ner Sym­bo­lik, laut der er für Freund­schaft, Lie­be und Treue steht, son­dern weil er ein Schmaus für Au­gen und Gau­men ist. Be­son­ders köst­lich schmeckt er mit ei­ner Fül­lung aus Apri­ko­sen, Ma­ro­nen, Back­pflau­men und Äp­feln. Da­zu pas­sen Rot­kohl mit Cr­an­ber­rys und Sem­mel­knö­del.

1 kü­chen­fer­ti­ge Dith­mar­scher Gans (ca. 5 kg) • Salz Pfef­fer • 200 g ge­trock­ne­te Apri­ko­sen • 100 g ge­trock­ne­te Soft-back­pflau­men oh­ne St­ein • 150 g vor­ge­gar­te, ge­schäl­te Ma­ro­nen (va­ku­umiert) • 20 g kan­dier­ter Ing­wer • 1 Ge­mü­se­zwie­bel • 1 Zweig ge­trock­ne­ter Bei­fuß ½ Bund Ma­jo­ran • 200 g fri­sche Cr­an­ber­rys • 2 EL Zu­cker • 4 klei­ne, ro­te Äp­fel • 800 ml Gän­se­fond (z. B. aus dem Glas) • So­ßen­bin­der nach Be­lie­ben

1 Evtl. noch vor­han­de­ne Fe­der­kie­le mit ei­ner Pin­zet­te aus der Gans zup­fen. Das Flo­men­fett und die In­ne­rei­en aus der Bauch­höh­le ent­fer­nen. Die Gans von in­nen und au­ßen ab­spü­len und tro­cken tup­fen. Von in­nen gründ­lich mit Salz und Pfef­fer ein­rei­ben. Apri­ko­sen, Pflau­men und Ma­ro­nen mi­schen. Ing­wer fein ha­cken. Die Zwie­bel ab­zie­hen und in Wür­fel schnei­den, mit der Frucht­mi­schung, den Ge­wür­zen und der Hälf­te des Ing­wers die Bauch­höh­le fül­len. Die Bauchöff­nung mit 4 bis 5 Zahn­sto­chern und et­was Kü­chen­garn ver­schlie­ßen, da­bei das Garn kreuz­wei­se um die Zahn­sto­cher füh­ren, fest zu­sam­men­zie­hen und ver­schnü­ren. Die Gans von au­ßen mit Salz und Pfef­fer wür­zen.

2 Die Gans auf ein ge­öl­tes Back­ofen­git­ter über die Fett­pfan­ne le­gen und im vor­ge­heiz­ten Ofen (E-herd 160 Grad, Um­luft 140 Grad, Gas Stu­fe 2) ca. 3,5 St­un­den ga­ren. Da­bei öf­ters mit Salz­was­ser ein­pin­seln und den ent­ste­hen­den Sud aus der Fett­pfan­ne in ei­nen Topf ab­gie­ßen. Sud zwi­schen­durch ent­fet­ten. Nach 2 St­un­den Gar­zeit die Gans an den Keu­len mit ei­ner Ga­bel ein­s­te­chen, da­mit ge­schmol­ze­nes Haut­fett ab­flie­ßen kann.

3 In­zwi­schen Cr­an­ber­rys ab­spü­len und mit rest­li­chem Ing­wer, Zu­cker und et­wa 3 EL Was­ser in ei­nem Topf mi­schen, auf­ko­chen. Zugedeckt ca. 10 Mi­nu­ten weich ko­chen. Die klei­nen Äp­fel wa­schen, ei­nen De­ckel ab­schnei­den, aus­höh­len und die Cr­an­ber­rys ein­fül­len. Nach ca. 3 St­un­den Gar­zeit die Äp­fel in ei­ne klei­ne Auf­lauf­form ge­ben und mit in den Back­ofen stel­len. Die Of­en­tem­pe­ra­tur auf 220 Grad er­hö­hen und den Gän­se­bra­ten knusprig braun fer­tig ga­ren.

4 Gans und Äp­fel warm stel­len. Den Bra­ten­satz aus der Fett­pfan­ne mit Gän­se­fond ab­lö­schen und lö­sen. Fond durch ein Sieb in den Topf gie­ßen, ggf. noch­mals ent­fet­ten und ca. 5 Mi­nu­ten ein­ko­chen las­sen. Mit Salz und Pfef­fer ab­schme­cken und even­tu­ell mit et­was So­ßen­bin­der an­di­cken. Gans ggf. vor­ab tran­chie­ren, mit Äp­feln auf ei­ner Plat­te an­rich­ten. Die So­ße da­zu rei­chen.

Vor­be­rei­tungs­zeit: 30 Mi­nu­ten · Gar­zeit: 1,5 St­un­den

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