El­säs­ser Flamm­ku­chen

Leckeres aus der Landkueche - - Genussregion -

für 2 Stück

für den Teig: 220 g Mehl · 3 EL Oli­ven­öl · 1 Ei­gelb ½ TL Salz · Mehl zum Aus­rol­len für den Be­lag: 1 Ge­mü­se­zwie­bel · 125 g Früh­stücks­speck · 100 g Crè­me fraîche

1 Für den Teig: Mehl, 2 EL Öl, Ei­gelb, Salz und 100 ml Was­ser zu ei­nem glat­ten Teig ver­kne­ten. Zu ei­ner Ku­gel for­men und mit dem rest­li­chen Öl be­strei­chen. In Fo­lie ge­wi­ckelt bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur et­wa 30 Mi­nu­ten ru­hen las­sen.

2 Für den Be­lag: Zwie­bel ab­zie­hen und am bes­ten auf ei­ner Roh­kos­trei­be in fei­ne Rin­ge ho­beln. Speck in fei­ne Strei­fen schnei­den. Back­ofen auf 240 Grad (Um­luft 220 Grad, Gas Stu­fe 6) vor­hei­zen. Die Teig­ku­gel hal­bie­ren. Je­de Teig­por­ti­on auf ei­ner be­mehl­ten Ar­beits­flä­che zu ei­nem dün­nen Fla­den aus­rol­len.

3 Crè­me fraîche auf den bei­den Teig­fla­den ver­strei­chen. Die Teig­fla­den mit Zwie­bel­rin­gen und Speck­strei­fen be­le­gen und 8–10 Mi­nu­ten im Ofen ba­cken. Flamm­ku­chen heiß ser­vie­ren. Fran­zö­si­sche Spe­zia­li­tät mit deut­schen Wur­zeln „Chou­crou­te gar­nie“be­deu­tet über­setzt nichts an­de­res als „gar­nier­tes Sau­er­kraut“. Das Sau­er­kraut wird da­bei in el­säs­si­schem Wein ge­kocht, als Gar­ni­tur be­zeich­net man ei­ne Kom­bi­na­ti­on aus ver­schie­de­nen Würs­ten und Ar­ten meist ge­pö­kel­ten Schwei­ne­fleischs so­wie Kar­tof­feln. Das ur­sprüng­lich in Deutsch­land und Ost­eu­ro­pa be­lieb­te Sau­er­kraut fand mit der Zeit auch in der fran­zö­si­schen Grenz­re­gi­on An­klang und wird längst in wei­ten Tei­len des Lan­des an­ge­bo­ten.

Ein strik­tes Re­zept für die­ses Ge­richt gibt es nicht, vor al­lem die Men­ge und die Art der flei­schi­gen Gar­ni­tur bleibt je­dem selbst über­las­sen. Die ty­pi­sche Ge­würz­mi­schung soll­te al­ler­dings kei­nes­falls feh­len.

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