Früh­lings­fri­sche

Ver­wöh­nen Sie Ih­re Gäs­te mit ei­nem nor­disch in­spi­rier­ten Früh­lings­me­nü

Leckeres aus der Landkueche - - Inhalt -

Von Os­tern bis Mut­ter­tag – die Früh­lings­mo­na­te bie­ten zahl­rei­che Ge­le­gen­hei­ten, Fa­mi­lie und Freun­de in ge­sel­li­ger Run­de um den Tisch zu ver­sam­meln. Und da­mit

al­le satt wer­den, gibt es ein köst­li­ches skan­di­na­visch in­spi­rier­tes Früh­lings­me­nü.

1 gro­ßer Bund Dill • 1 klei­ne Lauch­stan­ge • 6 Früh­lings­zwie­beln • 2 Knob­lauch­ze­hen • 2 TL Öl • 2 TL Ge­mü­se- oder Hüh­ner­brü­he (In­stant) • 50 ml Crè­me fraîche • ½ TL Salz • schwar­zer Pfef­fer • 2 gro­ße, hart ge­koch­te Eier Nach Be­lie­ben: Ka­vi­ar oder an­de­rer Fi­schro­gen Thy­mi­an zum Gar­nie­ren

Dill wa­schen, tro­cken schüt­teln und fein ha­cken. Lauch und Früh­lings­zwie­beln put­zen und klein schnei­den. Knob­lauch­ze­hen schä­len und eben­falls fein ha­cken.

Et­was Öl in ei­nem Topf er­hit­zen, Zwie­beln, Lauch und Knob­lauch dar­in un­ter ge­le­gent­li­chem Rüh­ren an­schwit­zen, bis sie gla­sig sind und et­was Far­be an­ge­nom­men ha­ben. Den Dill da­zu­ge­ben und um­rüh­ren.

Die In­stant­brü­he in 800 ml war­mem Was­ser auf­lö­sen und das Ge­mü­se da­mit ab­lö­schen. Für et­wa 15 Mi­nu­ten kö­cheln las­sen. Vom Herd neh­men und mit ei­nem Stab­mi­xer gut durch­pü­rie­ren.

Crè­me fraîche un­ter­rüh­ren und mit Salz und Pfef­fer wür­zen. Die Sup­pe nach Be­lie­ben noch­mals leicht mit dem Mi­xer auf­schäu­men. In vier Tel­ler ver­tei­len, die bei­den Eier hal­bie­ren und je­weils ei­ne Hälf­te mit dem Ei­gelb nach oben in die Sup­pe stel­len (da­zu am bes­ten auf der Ei­wei­ßSei­te et­was an­schnei­den, da­mit die Ei­hälf­te sta­bil steht). Nach Be­lie­ben mit Ka­vi­ar und Thy­mi­an gar­nie­ren. 800–1.000 g Kar­tof­feln, vor­wie­gend fest­ko­chend 500 ml Milch • 4 EL Mehl • ½ TL Salz • schwar­zer Pfef­fer • 100 g Dill, fein ge­hackt • 2 EL Fen­chel­sa­men 400 g Räu­cher­lachs • 100–120 g ge­hack­te Kräu­ter (z. B. Dill, Schnitt­lauch, Brun­nen­kres­se)

Die Kar­tof­feln schä­len, in gro­be Wür­fel schnei­den und in Salz­was­ser et­wa 12–15 Mi­nu­ten gar ko­chen.

Milch mit Mehl in ei­nem Topf auf­ko­chen, da­bei stän­dig um­rüh­ren, da­mit kei­ne Klümp­chen ent­ste­hen. Et­wa 5 Mi­nu­ten kö­cheln las­sen, mit Salz und Pfef­fer wür­zen. Die Kar­tof­feln und den ge­hack­ten Dill un­ter die So­ße mi­schen.

Die Fen­chel­sa­men in ei­ner Pfan­ne oh­ne Öl an­rös­ten. Den Lachs in Stü­cke schnei­den. Die Kar­tof­feln in vier Tel­lern oder Schäl­chen an­rich­ten, Lachs dar­über ver­tei­len und mit Fen­chel­sa­men und frisch ge­hack­ten Kräu­tern gar­nie­ren.

4 gro­ße He­rings­fi­lets (Mat­jes) • 150 g fei­ne Sem­mel­brö­sel • 2 EL But­ter • 1 ro­te Zwie­bel • 2–3 EL Schnitt­lauch, fein ge­hackt • ge­koch­te neue Kar­tof­feln 4 EL Meer­ret­tich, frisch ge­rie­ben • Schnitt­lauch sau­re Sah­ne zum Ser­vie­ren

Die He­rings­fi­lets ab­trop­fen las­sen. Die Sem­mel­brö­sel auf ei­nen gro­ßen Tel­ler ge­ben. Ei­ne Sei­te der Fi­lets in die Brö­sel drü­cken und auf die­ser Sei­te in ei­ner hei­ßen Pfan­ne mit et­was But­ter ca. 30 Se­kun­den an­bra­ten.

Die Zwie­bel schä­len und in fei­ne Rin­ge schnei­den. Den Schnitt­lauch wa­schen, trock­nen und fein ha­cken. Die Meer­ret­tich­wur­zel schä­len und fein rei­ben.

Auf vier Tel­lern je­weils ein paar Kar­tof­feln, ein He­rings­fi­let, Zwie­beln, ge­rie­be­nen Meer­ret­tich und sau­re Sah­ne an­rich­ten, mit Schnitt­lauch gar­nie­ren und ser­vie­ren.

250 g grü­ner Spar­gel • 150 g Zu­cker­scho­ten 3 EL Scha­lot­ten, fein ge­hackt • 3 EL ge­schäl­te Man­deln, fein ge­hackt • 2 EL Oli­ven­öl • 2 EL But­ter ½ TL Salz • 1 Pri­se schwar­zer Pfef­fer

Spar­gel wa­schen, tro­cke­ne En­den ab­schnei­den und die Stan­gen in Stü­cke schnei­den. Zu­cker­scho­ten wa­schen, Stiel­an­sät­ze ent­fer­nen und eben­falls in Stü­cke schnei­den.

Öl und But­ter in ei­ner Brat­pfan­ne er­hit­zen. Scha­lot­ten dar­in an­schwit­zen, Spar­gel, Zu­cker­scho­ten und ge­hack­te Man­deln da­zu­ge­ben und et­wa 10 Mi­nu­ten bra­ten, bis das Ge­mü­se gar, aber noch kna­ckig ist. Mit Salz und Pfef­fer wür­zen und ser­vie­ren.

Lie­be­vol­le De­tails wie selbst ge­stal­te­te Platz­kärt­chen ma­chen nicht viel Ar­beit, las­sen den Tisch aber gleich viel fest­li­cher und per­sön­li­cher

aus­se­hen. 500 g Hähn­chen­fi­let • 1 Li­met­te, Saft und ab­ge­rie­be­ne Scha­le • 3 Scha­lot­ten, fein ge­hackt • 1 ro­te Chi­li­scho­te 2 Knob­lauch­ze­hen • 100 ml Weiß­wein­es­sig • 200 ml Oli­ven­öl • ½ TL Salz • 50 g Ko­ri­an­der, fein ge­hackt • 100 g Pe­ter­si­lie, fein ge­hackt • 50 g fri­scher Ore­ga­no, fein ge­hackt • Li­met­ten und Kräu­ter zum Gar­nie­ren

Scha­lot­ten und Knob­lauch schä­len und fein ha­cken. Chi­li­scho­te ent­ker­nen und eben­falls fein ha­cken. Li­met­ten­saft und Li­met­ten­ab­rieb mit Scha­lot­ten, Knob­lauch, Chi­li, Es­sig, Öl und Salz mi­schen. Die fein ge­hack­ten Kräu­ter da­zu­ge­ben und al­les zu ei­ner ho­mo­ge­nen Mas­se ver­mi­schen.

Die Hähn­chen­fi­lets wa­schen, tro­cken tup­fen und wenn nö­tig in ein­zel­ne Fi­lets tei­len. In ei­ne Schüs­sel ge­ben und et­wa ¾ der Chi­mi­chur­ri-ma­ri­na­de über das Fleisch ge­ben. Für et­wa 30 Mi­nu­ten ma­ri­nie­ren las­sen.

Die Hähn­chen­fi­lets in ei­ner Pfan­ne auf bei­den Sei­ten an­bra­ten, in ei­ne ofen­fes­te Form ge­ben und ein Back­ofen­ther­mo­me­ter hin­ein­s­te­chen. Im auf 225 Grad vor­ge­heiz­ten Back­ofen auf der un­ters­ten Schie­ne wei­ter ga­ren, bis das Fleisch ei­ne Kern­tem­pe­ra­tur von 70 Grad er­reicht hat.

Die Fi­lets mit der rest­li­chen Chi­mi­chur­ri-so­ße so­wie Kar­tof­fel-boh­nen-sa­lat (Re­zept S. 52) ser­vie­ren.

400 g ge­fro­re­ne Him­bee­ren • 4 EL Pu­der­zu­cker 2 EL Him­beer­saft (Kon­zen­trat) Für die Mar­sh­mal­low-mous­se: 120 g Mar­sh­mal­lows 140 g Him­bee­ren • 3 EL Zu­cker • 180 ml Sah­ne Zum Gar­nie­ren: Him­bee­ren • Min­ze­blätt­chen

Die auf­ge­tau­ten Him­bee­ren mit dem Pu­der­zu­cker und dem Him­beer­saft mi­schen. In sechs Des­sert­glä­ser fül­len.

Die Mar­sh­mal­lows mit ei­ner Sche­re in klei­ne Stü­cke schnei­den (das geht bes­ser als mit dem Mes­ser!). Die Him­bee­ren für die Mous­se mit Zu­cker und 50 ml Was­ser in ei­nem klei­nen Topf auf­ko­chen und auf klei­ner Flam­me ei­ni­ge Mi­nu­ten kö­cheln las­sen. Vom Herd neh­men und mit ei­nem Stab­mi­xer fein pü­rie­ren. Die Mar­sh­mal­low-stü­cke da­zu­ge­ben und um­rüh­ren, bis sie schmel­zen. Die Mas­se kom­plett ab­küh­len las­sen.

Die Sah­ne steif schla­gen und vor­sich­tig un­ter die Him­beerMar­sh­mal­low-mas­se rüh­ren. In ei­nen Spritz­beu­tel mit brei­ter, glat­ter Tül­le ge­ben und über die Him­bee­ren in die Glä­ser ver­tei­len. Nach Be­lie­ben mit ei­ni­gen fri­schen Him­bee­ren und Min­ze­blätt­chen gar­nie­ren.

4 gro­ße Eier (ca. 275 g) 275 g But­ter • 275 g Zu­cker 275 g Mehl • 275 g Rha­bar­ber • 2 TL Pu­der­zu­cker zum Be­stäu­ben

Die Eier in ei­ne Schüs­sel auf­schla­gen und auf der Kü­chen­waa­ge ab­wie­gen. Falls nö­tig, die Men­ge der rest­li­chen Zu­ta­ten an­pas­sen. Dann But­ter mit Zu­cker schau­mig schla­gen, ein Ei nach dem an­de­ren hin­zu­ge­ben und vor­sich­tig un­ter­rüh­ren. Das Mehl hin­ein­sie­ben und al­les zu ei­nem Teig ver­kne­ten. Falls er zu flüs­sig ist, et­was Mehl nach­schüt­ten.

Den Teig aus­rol­len und auf ein mit Back­pa­pier aus­ge­leg­tes Blech le­gen.

Die Rha­bar­ber­stan­gen put­zen, wa­schen und von der fa­se­ri­gen Haut be­frei­en. In ca. 4 cm lan­ge Stü­cke schnei­den und die­se gleich­mä­ßig auf dem Teig ver­tei­len und et­was hin­ein­drü­cken. Ku­chen im auf 200 Grad vor­ge­heiz­ten Ofen et­wa 20 Mi­nu­ten ba­cken.

Mit ei­nem Holz­stäb­chen über­prü­fen, ob der Ku­chen durch­ge­ba­cken ist, dann her­aus­neh­men und et­was ab­küh­len las­sen. Mit Pu­der­zu­cker be­stäu­ben und nach Be­lie­ben mit Schlag­sah­ne oder Va­nil­le­eis ser­vie­ren.

Fotos: An­ders Norr­sell/ina Agen­cy • Sty­ling: Bit­te E:son Fors­berg, Fil­ip­pa Fors­berg

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