Ein kunst­vol­ler Eier­tanz

Bea­trix Ho­he­neggers fi­li­gra­ne Eikunst­wer­ke

Leckeres aus der Landkueche - - Inhalt -

Das Ei hat wie kaum ein an­de­res Nah­rungs­mit­tel seit Jahr­tau­sen­den ei­ne gro­ße sym­bo­li­sche Be­deu­tung. In vie­len Kul­tu­ren, vom al­ten Ägyp­ten über die Ger­ma­nen bis ins Chris­ten­tum, gilt es als Sinn­bild für neu­es Le­ben und Frucht­bar­keit. Auch aus der bäu­er­li­chen Kultur ist das Ei nicht weg­zu­den­ken. Egal ob von Huhn, Gans oder En­te – hin­ter sei­ner Scha­le ver­birgt sich auf wun­der­ba­re Wei­se Le­ben. Die­se Sym­bol­kraft, die nicht nur, aber be­son­ders in der Zeit um Os­tern sehr prä­sent ist, fin­det auch Bea­trix Ho­he­negger aus dem Vinsch­gau fas­zi­nie­rend. Die Land­wir­tin lebt mit ih­rer Fa­mi­lie auf dem schö­nen, his­to­ri­schen Gam­segg­hof in Me­lag, wo sich nicht nur Fe­ri­en­gäs­te, son­dern auch 70 Zie­gen, fünf Kü­he und sechs Gän­se rund­um wohl­füh­len. Vor ei­ni­gen Jah­ren, wäh­rend der im Bau­ern­ka­len­der eher ru­hi­ge­ren Win­ter­mo­na­te, kam die Süd­ti­ro­le­rin auf die Idee, die statt­li­chen, ro­bus­ten Gän­see­ier aus­zu­bla­sen, bunt ein­zu­fär­ben und sie mit fi­li­gra­nen Ver­zie­run­gen zu schmü­cken. „Die Gän­see­ier sind nicht nur dop­pelt bis drei­mal so groß wie ge­wöhn­li­che Hüh­ne­r­ei­er, auch ih­re Scha­le ist viel fes­ter – per­fekt zum Gra­vie­ren“, er­klärt Bea­trix Ho­he­negger be­geis­tert. Die Tech­nik da­für hat sie

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