Ge­nuss an der El­be

Das Säch­si­sche El­b­land lockt mit land­schaft­li­chen und ku­li­na­ri­schen High­lights

Leckeres aus der Landkueche - - Inhalt -

Ge­nuss­re­gi­on

Ele­gan­te Parks, ver­wun­sche­ne Jagd­schlös­ser, ma­le­ri­sche Wein­ber­ge und tra­di­ti­ons­rei­che Städ­te – das Säch­si­sche El­b­land, das sich im Nord­wes­ten des neu­en Bun­des­lan­des von Dres­den bis nach Tor­gau er­streckt, be­sticht mit ma­le­ri­schen An­bli­cken und Aus­sich­ten. Das mil­de Kli­ma und der me­di­ter­ra­ne Charme der Re­gi­on sor­gen eben­falls da­für, dass sich der idyl­li­sche Land­strich in den letz­ten Jahr­zehn­ten zu ei­ner be­lieb­ten Ur­laubs­re­gi­on ge­mau­sert hat. Ei­nen Na­men hat sich das Säch­si­sche El­b­land be­son­ders als ei­nes der kleins­ten Wein­an­bau­ge­bie­te Deutsch­lands ge­macht, das trotz sei­ner nur 450 Hekt­ar Reb­flä­che heu­te preis­ge­krön­te Wei­ne her­vor­bringt. Durch das be­son­de­re Kli­ma des Dresd­ner Elb­tals ge­nie­ßen die Wein­stö­cke an den Süd­hän­gen jähr­lich bis zu 1.600 Son­nen­stun­den – ei­ne or­dent­li­che Men­ge für die La­ge jen­seits des 51. Brei­ten­gra­des. Bis in den Ok­to­ber hin­ein wach­sen zwi­schen Pir­na und Dies­bar-seuß­litz Dut­zen­de von Rebs­or­ten, von Mül­ler-thur­gau über Ries­ling und Weiß­bur­gun­der bis zu Tra­mi­ner oder Dorn­fel­der.

Lan­ge Wein­bau­tra­di­ti­on

Zum ers­ten Mal er­wähnt wird der Wein­bau hier im Jah­re 1161, auch wenn der be­deu­ten­de Meiß­ner Bi­schof Ben­no wohl schon um 1100 Reb­stö­cke in sei­nem Bis­tum pflan­zen ließ. Wahr­schein­lich ka­men die ers­ten Re­ben mit frän­ki­schen Sied­lern oder rei­sen­den Geist­li­chen in die Re­gi­on, wo der Wein­bau sich lang­sam ent­wi­ckel­te und ab dem 16. Jahr­hun­dert die ers­te Blü­te er­leb­te. Im Jah­re 1811 rief die „Säch­si­sche Wein­bau­ge­sell­schaft“in Mei­ßen die ers­te Win­zer­schu­le Eu­ro­pas ins Le­ben. Doch En­de des 19. bis et­wa in die Mit­te des 20.

Fotos: Tv­se/rai­ner Weisflog (6), Tv­se/syl­vio Dittrich (2)

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