Knusp­ri­ger Roll­bra­ten

Zu ei­ner der schöns­ten ku­li­na­ri­schen Tra­di­tio­nen in Deutsch­land ge­hört si­cher­lich der klas­si­sche Sonn­tags­bra­ten. Und an­ge­sichts der vie­len Zu­be­rei­tungs­ar­ten wie Schmor-, Krus­ten- oder Roll­bra­ten wird die­ser Brauch auch nie eintönig.

Leckeres aus der Landkueche - - Inhalt -

Ne­ben Schwei­ne­bra­ten, Sau­er­bra­ten oder Hack­bra­ten ge­hört auch der Roll­bra­ten zu den be­lieb­tes­ten Bra­ten­re­zep­ten hier­zu­lan­de. Ganz klas­sisch wird er aus Schwein zu­be­rei­tet, schmeckt aber auch mit Lamm- oder Kalb­fleisch wun­der­bar. Der Vor­teil

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beim Roll­bra­ten ist, dass er mit ei­ner le­cke­ren Fül­lung ver­fei­nert wird, die ganz nach Be­lie­ben va­ri­iert wer­den kann und die da­für sorgt, dass das Fleisch nicht aus­trock­net. Ne­ben der klas­si­schen Hack­fleisch­fül­lung kann der Bra­ten auch mit ver­schie­de­nem

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Ge­mü­se, wür­zi­gen Kräu­tern, Pil­zen oder auch aro­ma­ti­schen Früch­ten, wie z. B. Back­obst ge­füllt wer­den. Um ei­ne knusp­ri­ge Krus­te zu er­hal­ten, kön­nen Sie den Roll­bra­ten am En­de der Brat­zeit mit et­was Ho­nig gla­sie­ren und ihn un­ter dem Grill fer­tig ga­ren.

Las­sen Sie sich das Fleisch am bes­ten gleich vom Metz­ger zu ei­nem Roll­bra­ten auf­schnei­den. Das Fleisch wa­schen und gut tro­cken tup­fen. Even­tu­el­le Seh­nen und Knor­pel mit ei­nem schar­fen Mes­ser ent­fer­nen.

Das Fleisch auf ei­ner Sei­te wie ein Git­ter leicht ein­schnei­den, da­mit es spä­ter den Ge­schmack der Fül­lung bes­ser auf­neh­men kann. Mit Salz und Pfef­fer leicht wür­zen.

Aus Hack­fleisch, an­ge­schwitz­ten Zwie­beln, Knob­lauch, Kräu­tern und Sem­mel­brö­seln die Fül­lung zu­be­rei­ten. Die­se kann ganz nach Lust und Lau­ne z. B. mit Cr­an­ber­rys, Ka­pern, Äp­feln etc. ver­fei­nert wer­den.

Ver­tei­len Sie die Fül­lung an­schlie­ßend gleich­mä­ßig auf dem Fleisch und las­sen auf drei Sei­ten et­wa 3 cm, auf ei­ner Längs­sei­te et­wa 5 cm Ab­stand zum Rand, da­mit die Fül­lung beim Auf­rol­len nicht her­aus­quillt.

Das Fleisch vor­sich­tig auf­rol­len und mit Kü­chen­garn gleich­mä­ßig und fest zu­sam­men­bin­den. Das Garn da­zu in Schlau­fen mit et­wa 4 cm Ab­stand um den Bra­ten le­gen und zum Schluss durch al­le Schlau­fen hin­durch auch um die En­den des Bra­tens zie­hen. Gut fest­kno­ten.

Mit Salz und Pfef­fer wür­zen, in ei­nen ge­fet­te­ten Brä­ter le­gen und im Ofen bei 180 Grad ca. 1,5 St­un­den bra­ten. Ab und zu wen­den und falls nö­tig et­was Was­ser an­gie­ßen. Tipp: Wenn Ih­nen das hän­di­sche Zu­sam­men­schnü­ren mit Kü­chen­garn zu auf­wen­dig ist, fra­gen Sie doch beim Metz­ger nach ei­nem Bra­ten­netz. Das schlauch­för­mi­ge Netz wird ein­fach über den Bra­ten ge­zo­gen. Bra­ten­net­ze in ver­schie­de­nen Grö­ßen gibt es auch im In­ter­net, z. B. un­ter www.de­pot66.de zu kau­fen.

Auf­grund sei­nes zar­ten Aro­mas ver­trägt Kalb­fleisch kei­ne all­zu in­ten­si­ven Bei­la­gen und Ge­wür­ze. Ver­wen­den Sie zum Bei­spiel Kräu­ter wie Pe­ter­si­lie, Es­tra­gon, Ker­bel, Ko­ri­an­der, Ba­si­li­kum, Schnitt­lauch oder Dill. Aber auch Früch­te wie Bir­nen oder Pflau­men er­gän­zen den Ge­schmack des Kalbs mit ih­rer fei­nen, süß-säu­er­li­chen No­te. Auch al­le Ar­ten von Pil­zen wie Cham­pi­gnons oder Pfif­fer­lin­ge sind schmack­haf­te Be­glei­ter. 3. Xxx­rich­ten Das um­fas­sen­de Grund­koch­buch mit klas­si­schen und neu­en Re­zep­ten zu 15 Wild­ar­ten er­scheint 4. An­rich­ten Das um­fas­sen­de Grund­koch­buch mit klas­si­schen und neu­en Re­zep­ten zu 15 Wild­ar­ten er­scheint Das hel­le, zar­te Fleisch vom Kalb jetzt har­mo­nier­tals Ta­schen­bucham bes­ten­in li­mi­tier­ter­mit fri­schen Auf­la­ge. Aro­men wie Früch­ten, jun­gem Ge­mü­se oder aro­ma­ti­schen Kräu­tern. 3. Bra­ten Die Schnit­zel in reich­lich But­ter­schmalz gold­braun aus­ba­cken und mit Kü­chen­krepp gut ab­tup­fen.

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