Knob­lauch­rau­ke

Leckeres aus der Landkueche - - Kräuter-spezial -

Die mit ei­nem ähn­li­chen Aro­ma wie der Bär­lauch auf­war­ten­de Knob­lauch­rau­ke ge­deiht ab En­de April meist an be­wal­de­ten We­ges­rän­dern. Wenn die Bär­lauch­sai­son vor­über ist, ist sie al­so die per­fek­te Nach­fol­ge­rin in der Kräu­ter­kü­che. So­wohl Blät­ter als auch Blü­ten ver­strö­men ei­nen mil­den Knob­lauch­duft und auch die Sa­men, die ab Au­gust in dün­nen Scho­ten her­an­rei­fen, kön­nen als Ge­würz mit leicht schar­fer No­te ver­wen­det wer­den. Die Blätt­chen soll­ten mor­gens oder an küh­len Ta­gen ge­pflückt wer­den, da sie dann am aro­ma­tischs­ten sind. An­schlie­ßend am bes­ten rasch ver­brau­chen, da ihr Ge­schmack schnell ver­fliegt. Mit Wild­kräu­tern las­sen sich vie­le Ge­rich­te toll ver­fei­nern. Ser­vie­ren Sie doch ein­mal ein le­cke­res Wild­kräu­ter­rühr­ei zum Sonn­tags­früh­stück. Da­zu ei­ne Hand­voll frisch ge­pflück­te Kräu­ter wa­schen, klein ha­cken und mit 6 Ei­ern, et­was Salz und Pfef­fer so­wie ei­nem Schuss Milch gut ver­quir­len und in ei­ner Pfan­ne sto­cken las­sen. Köst­lich schmeckt aber auch Kar­tof­fel­sa­lat, der mit et­was Knob­lauch­rau­ke, Gun­del­re­be oder Giersch ge­würzt wird. Da­für stel­len Sie am bes­ten ein Dres­sing aus gu­tem Oli­ven­öl, Es­sig, Senf, Zi­tro­nen­saft und et­was Brü­he her und ge­ben die grob ge­hack­ten Kräu­ter da­zu. Las­sen Sie das Dres­sing et­wa 30 Mi­nu­ten durch­zie­hen und ge­ben Sie es dann über die Kar­tof­feln. Es kann na­tür­lich auch für Blatt­sa­la­te oder Roh­kost­sa­la­te ver­wen­det wer­den.

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