TIPP

Ck Ge­schma Da­mit der nicht lei­des Bie­res es im­mer det, soll­te dun­kel ge­kühl und wer­den. la­gert

Leckeres aus der Landkueche - - Biersommeliere -

Heu­te back ich, mor­gen brau ich, über­mor­gen hol ich der Kö­ni­gin ihr Kind!“Die­se von Zank und Zorn er­füll­ten Wor­te ha­ben einst die be­rühm­ten Ge­brü­der Grimm ih­rem Rum­pel­stilz­chen in den schimp­fen­den Mund ge­legt. Das Zitat be­weist je­doch, dass Mär­chen oft auch et­was Lehr­haf­tes preis­ge­ben. Das ers­te Bier ent­stand näm­lich tat­säch­lich beim Brot­ba­cken, und zwar durch ei­ne Spon­tan­gä­rung des Tei­ges. Kü­chen­diens­te wie Ba­cken, Ko­chen und spä­ter eben auch das Brau­en fie­len lan­ge Zeit in den ty­pi­schen Auf­ga­ben­be­reich der Frau­en. Nicht sel­ten be­ka­men sie so­gar ei­nen Brau­kes­sel als

( Mit­gift in die Ehe. In man­chen Or­ten Ös­ter­reichs wird die­se Tra­di­ti­on bis heu­te ze­le­briert, ob­wohl die meis­ten Da­men wahr­schein­lich Lin­ke Sei­te: Im Jahr 2006 ab­sol­vier­te die 61-jäh­ri­ge Salz­bur­ge­rin als ers­te Frau die Bier­som­me­liè­re­aus­bil­dung. Rech­te Sei­te: Ob ein Bier

gut ge­zapft ist, ver­rät die Schaum­kro­ne (oben links); nost­al­gisch: Heu­te sind die Brau­kes­sel meist nicht mehr aus Kup­fer (oben rechts).

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