Ein Stück Sa­cher­tor­te und da­zu ein gu­tes Dunk­les, lau­tet ei­ne fa­vo­ri­sier­te Kom­bi­na­ti­on der

Leckeres aus der Landkueche - - Biersommeliere - Ken­ne­rin

im Jahr 2006 er­folg­reich ab­sol­vier­te und der Bran­che nun wie­der et­was weib­li­chen Charme ver­leiht. „Ich kann für ab­so­lut je­den das idea­le Bier fin­den. Und das so­gar dann, wenn je­mand meint, gar kein Bier zu mö­gen“, be­haup­tet die sym­pa­thi­sche Salz­bur­ge­rin, wäh­rend sie mir in der Tru­mer Pri­vat­braue­rei ein Pils mit ei­ner per­fek­ten Schaum­kro­ne zapft. Auf die Fra­ge, wie sie als ehe­ma­li­ge Buch­hal­te­rin dann die­sen doch äu­ßer­ge­wöhn­li­chen Wer­de­gang ein­ge­schla­gen hat, lau­tet die Ant­wort bei­na­he: Ge­nau­so wie die Jungfrau zum Kin­de kam! „Ich ma­che seit 2001 Bier­füh­run­gen in der Tru­mer Braue­rei. Mein Chef, Brau­meis­ter Axel Kies­bye, der die Som­me­liers­aus­bil- dung ins Le­ben ge­ru­fen hat, ist auf die Idee ge­kom­men, dass ich die Aus­bil­dung ja auch als Frau ab­sol­vie­ren könn­te“, er­in­nert sich Jo­han­na Pan­hol­zer. Wir sto­ßen mit un­se­ren schlan­ken Glä­sern an und ge­neh­mi­gen uns ei­nen ers­ten Schluck vom küh­len und gold­glän­zen­den Bier. Nach ei­nem ein­stim­mi­gen „Le­cker!“er­zählt sie wei­ter von ih­ren An­fän­gen.

Ins kal­te Was­ser ge­wor­fen

„Noch be­vor ich zur Bier­som­me­liè­re wur­de, hat mich mein Vor­ge­setz­ter qua­si ins kal­te Was­ser ge­wor­fen. Ich soll­te näm­lich spon­tan bei ei­nem Bier­se­mi­nar für ei­nen Kol­le­gen ein­sprin­gen, der kurz­fris­tig aus­fiel. Als

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