Un­ter der Hau­be

Tra­di­ti­ons­ge­richt: die Hoch­zeits­sup­pe

Leckeres aus der Landkueche - - Inhalt -

Die Hoch­zeits­sup­pe hat in Deutsch­land ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on und wird bis heu­te ger­ne als Vor­spei­se ei­nes Hoch­zeits­me­nüs ser­viert. Als Zei­chen für sei­ne Ver­bun­den­heit und das zu­künf­ti­ge Le­ben zu zweit, löf­felt das Braut­paar die Sup­pe ge­mein­sam aus ei­nem Tel­ler. Die klas­si­sche Hoch­zeits­sup­pe ba­siert auf ei­ner Brü­he aus Huhn oder Rind und wird mit Ein­la­gen wie Nu­deln, Mark­klöß­chen, Le­ber­knö­deln, Eier­stich, Fläd­le und/oder Grieß­no­cken

ver­se­hen. Zur Spar­gel­sai­son wird die Sup­pe auch ger­ne mit Spar­gel­spit­zen ver­fei­nert. Die Zu­ta­ten kön­nen je nach Re­gi­on zu­sätz­lich va­ri­ie­ren. Be­kann­te Va­ri­an­ten sind zum Bei­spiel die Alt­mär­ki­sche Hoch­zeits­sup­pe, die mit ei­nem Sup­pen­huhn ge­kocht wird, die Alt­län­der Hoch­zeits­sup­pe, wel­che mit ge­koch­ten Ro­si­nen und Ro­si­nen­brot ser­viert wird, so­wie die Schwä­bi­sche Hoch­zeits­sup­pe, die ne­ben Fläd­le und Mark­klöß­chen auch Maul­ta­schen ent­hält.

Die Hoch­zeits­sup­pe wird in Nord­deutsch­land und Süd­deutsch­land vom Braut­paar und den Gäs­ten tra­di­tio­nell nach der Trau­ung ge­ges­sen

und bil­det so meist den Auf­takt des Me­nüs bei der

Hoch­zeits­fei­er.

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