Glück­lich es­sen

Leckeres aus der Landkueche - - Inhalt -

Na­tur­be­las­sen und öko­lo­gisch ge­nie­ßen – Han­nah Frey zeigt, wie es geht

War­um passt der mo­der­ne Be­griff „Cle­an Ea­ting“zu ei­nem na­tur­ver­bun­de­nen Le­bens­stil? Cle­an Ea­ting be­deu­tet, na­tur­be­las­se­ne, voll­wer­ti­ge und mög­lichst un­ver­ar­bei­te­te Le­bens­mit­tel zu sich zu neh­men, wäh­rend gleich­zei­tig auf stark ver­ar­bei­te­te und in­dus­tri­ell her­ge­stell­te Pro­duk­te ver­zich­tet wird. Wich­tig ist hier­bei auch, dass die Le­bens­mit­tel mög­lichst aus der Re­gi­on stam­men und so­mit kei­ne lan­gen Trans­port­we­ge hin­ter sich ha­ben.

Was ver­birgt sich hin­ter der Idee und wie funk­tio­niert Er­näh­rung nach die­sem Kon­zept? Ne­ben der na­tur­be­las­se­nen und mög­lichst un­ver­ar­bei­te­ten Nah­rung ist ein ent­schei­den­der Punkt des Cle­an-ea­ting-kon­zep­tes, dass täg­lich fünf bis sechs Mahl­zei­ten ge­ges­sen wer­den. Ne­ben den drei Haupt­mahl­zei­ten – Früh­stück, Mit­tag­es­sen und Abend­es­sen – kom­men zwei bis drei Zwi­schen­mahl­zei­ten, al­so Snacks, hin­zu. Die­se sor­gen da­für, dass der Blut­zu­cker­spie­gel kon­stant bleibt und so kein Heiß­hun­ger ent­steht. Wich­tig ist beim Cle­an Ea­ting au­ßer­dem, viel selbst zu ko­chen, denn nur so kann man si­cher­ge­hen, dass das Ge­koch­te wirk­lich ins Kon­zept passt.

In­wie­fern nützt na­tur­be­las­se­nes Es­sen un­se­rem Kör­per? Der mensch­li­che Kör­per ist nicht da­für ge­schaf­fen, Un­men­gen an Fer­tig-pro­duk­ten auf­zu­neh­men und zu ver­ar­bei­ten. Na­tur­be­las­se­nes Es­sen ver­sorgt den Kör­per mit al­len Nähr­stof­fen, die wir brau­chen und sorgt da­für, dass wir ge­sün­der wer­den und leis­tungs­fä­hig blei­ben.

Wor­auf gilt es zu ach­ten? Beim Ein­kau­fen ge­nügt ein Blick auf die Zu­ta­ten­lis­te, um her­aus-

War­um liegt Ih­nen die­se Art der Er­näh­rung am Her­zen?

Cle­an Ea­ting liegt mir ei­ner­seits am Her­zen, da ich mer­ke, wie gut mir die­se na­tür­li­che Art der Er­näh­rung tut. Ich ha­be nicht nur ganz ne­ben­bei ei­ni­ge über­schüs­si­ge Ki­los ver­lo­ren (was aber nie im Vor­der­grund stand), son­dern mer­ke auch tag­täg­lich, dass ich viel leis­tungs­fä­hi­ger und glück­li­cher bin als zu­vor. Frü­her hat­te ich bei­spiels­wei­se im­mer mit ei­nem schlim­men Mit­tags­tief zu kämp­fen und ich fühl­te mich oft schlapp. An­de­rer­seits spielt na­tür­lich auch der öko­lo­gi­sche Fak­tor ei­ne Rol­le.

Por­trät

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