UN­SER BUCH­TIPP RHA­BAR­BER­KU­CHEN VOM BLECH

„Echt nord­deutsch!“

Leckeres aus der Landkueche - - Herbstküche -

Für 6–8 Per­so­nen Zu­be­rei­tungs­zeit: 20 Mi­nu­ten + 30–40 Mi­nu­ten zum Ba­cken

FÜR DEN TEIG • 160 g Mar­ga­ri­ne, mehr für

das Blech • 130 g Zu­cker • 300 g Mehl • 1 Pck. Back­pul­ver • 4 Ei­gelb

FÜR DEN BE­LAG • 4–5 Stan­gen Rha­bar­ber • 4 Ei­weiß • 300 g Zu­cker

prak­tisch zu ko­chen. Wir ar­bei­ten ja heu­te auch al­le und da fin­de ich es klas­se, ein Ge­richt vom Vor­tag auch am nächs­ten Tag in ab­ge­wan­del­ter Form zu ver­wen­den – na­tür­lich ge­nau­so le­cker und auch ge­nau­so ge­sund.

Wie­so ge­hö­ren Es­sen und Fa­mi­lie für Sie zu­sam­men? Beim Es­sen ist die Fa­mi­lie an ei­nem Tisch, man isst zu­sam­men und un­ter­hält sich, das fin­de ich wich­tig. Heu­te ist es oft­mals so, dass sich je­der schnell was nimmt und man sieht sich kaum, die Kin­der sind in der Schu­le, die El­tern ar­bei­ten und die Ge­sprä­che feh­len. Beim Es­sen kom­men al­le zu­sam­men, das fin­de ich schön.

Was ist ty­pisch nord­deutsch für Ihr Ver­ständ­nis – auf die ty­pi­sche Kü­che hier in der Re­gi­on be­zo­gen? Die nord­deut­sche Kü­che ist def­tig und viel­sei­tig. Wir ko­chen mit den Jah­res­zei­ten, wenn z. B. Kohl­zeit ist, gibt es vie­le Kohl­ge­rich­te. Ich fin­de es wich­tig, dass man re­gio­na­le Sa­chen isst, die vor Ort wach­sen und die man dann ver­zehrt, wenn sie frisch und reif sind. Hier bei uns im Nor­den gibt es ei­ne gro­ße Viel­falt an Ge­mü­se und Obst. In un­se­rer Flei­sche­rei le­gen wir gro­ßen Wert auf Fleisch aus der Re­gi­on. So­mit sind kur­ze Schlacht­we­ge ge­ge­ben und das wirkt sich auf die Qua­li­tät des Flei­sches aus. Die Tie­re le­ben hier drau­ßen an der fri­schen Luft, auf den Wei­den und Salz­wie­sen, das schmeckt man!

Wie lau­te­te der bes­te Kü­chen­tipp, den Sie von Ih­rer Oma er­hal­ten ha­ben? Es gibt nichts, was du nicht kannst, man kann al­les, wenn man will. Mei­ne Oma hat nie fett­arm ge­kocht, sie hat im­mer viel ge­ar­bei­tet und sich be­wegt. Sie sag­te im­mer, fett­arm muss nicht sein, man muss nur al­les in Ma­ßen es­sen und von al­lem et­was. Das hab ich mir ge­merkt und ma­che das heu­te auch so.

Ver­ra­ten Sie uns Ihr Lieb­lings­ge­richt? Porrenpann, das heißt auf Hoch­deutsch Kr­ab­ben­pfan­ne. Ein ein­fa­ches Re­zept, das sehr le­cker ist. Au­ßer­dem es­se ich ger­ne Fisch, ins­be­son­de­re Schol­le mit Speck ge­bra­ten.

Herbst­kü­che

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