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Leckeres aus der Landkueche - - Genussregion -

„Do­bro ju­tro!“Auf dem Gip­fel des Trig­lav, dem höchs­ten Berg Slo­we­ni­ens, kann man bei gu­ter Sicht vom So­caTal bis zum obe­ren Sa­va-tal bli­cken. Be­glückt von der Wei­te und von der un­be­rühr­ten Schön­heit der Na­tur ruft so manch ent­zück­ter Wan­de­rer dem Land ein fröh­li­ches „Gu­ten Mor­gen“zu, be­vor er sich auf den Rück­weg ins Tal be­gibt. Mit ei­ner Ge­samt­flä­che von nur 20.273 Qua­drat­ki­lo­me­tern ist Slo­we­ni­en ein klei­nes, aber sehr viel­sei­ti­ges Land. In nur zwei St­un­den ge­langt man vom hoch­al­pi­nen Nor­den an die me­di­ter­ra­ne Küs­te. Die vie­len Kon­tras­te und der stän­di­ge Wech­sel der Land­schaf­ten sind das be­son­de­re Mar­ken­zei­chen Slo­we­ni­ens. Der Sprung von der mo­der­nen Haupt­stadt Ljublja­na zu den sanf­ten Wein­bau­ge­bie­ten ist kurz – der Weg von dun­kel­blau­en Se­en, tie­fen Karst­höh­len und ru­hi­gen

Bä­chen zur to­sen­den Mee­res­bran­dung eben­falls. So ab­wechs­lungs­reich und span­nend die Na­tur­se­hens­wür­dig­kei­ten Slo­we­ni­ens sind, so viel­sei­tig ist auch die Koch­kul­tur des sym­pa­thi­schen Lan­des. Die tra­di­tio­nel­le Kü­che, viel­sei­tig be­ein­flusst von den Nach­bar­län­dern Ös­ter­reich, Un­garn und Ita­li­en, schmeckt herr­lich und ist vor al­lem ei­nes: reich­lich! Hier ver­ei­nen sich Tra­di­ti­on und Krea­ti­vi­tät zu ei­nem schmack­haf­ten Gau­men­fest. Pil­ze, To­ma­ten, Man­gold, Kar­tof­feln, Sa­la­te, Zwie­beln und Pa­pri­ka kom­men aus den na­tur­be­las­se­nen und streng ge­schütz­ten Wäl­dern, Gär­ten und Fel­dern des Lan­des und rei­fen zu schmack­haf­ten und duf­ten­den Zu­ta­ten her­an. Die Kü­che des so­ge­nann­ten „go­s­til­na“(Gast­hau­ses) oder der länd­li­chen Schen­ken gel­ten hier­zu­lan­de als ku­li­na­ri­scher Ge­heim­tipp. Dem hung­ri­gen Gast wer­den reich­hal­ti­ge Ein­töp­fe, ge­bra­te­nes und ge­sot­te­nes Fleisch von Pu­te, Schwein, Rind oder Pferd ser­viert. Aus den rau­schen­den Flüs­sen kom­men fang­fri­sche Fo­rel­len auf den Tel­ler. Im Herbst und Win­ter ste­hen Hirsch, Reh, Wild­schwein oder Bär auf der Spei­se­kar­te.

VIEL­FALT AUF WE­NI­GEN QUA­DRAT­KI­LO­ME­TERN An der Adria­küs­te hin­ge­gen wer­den zu ei­nem pracht­vol­len Son­nen­un­ter­gang Scam­pi und Mu­scheln ser­viert. Ab­ge­schmeckt mit Knob­lauch und an­ge­rei­chert mit fri­scher, sal­zi­ger Mee­res­luft sor­gen die­se Köst­lich­kei­ten

Ge­nuss­re­gi­on

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