Ap­fel­ku­chen

Leckeres aus der Landkueche - - Herbstküche -

Der Ku­chen, wie wir in heu­te ken­nen,

lässt sich in En­g­land et­wa bis in das 16. Jahr­hun­dert zu­rück­ver­fol­gen. Wäh­rend mit Fleisch ge­füll­te Ku­chen die Re­gel wa­ren – man ver­such­te, es durch das Ba­cken halt­bar zu ma­chen – war sü­ßes Ge­bäck ein sel­te­ner Lu­xus. Zu­cker war teu­er und rar und so muss ein duf­ten­der Ap­fel­ku­chen et­was ganz Be­son­de­res ge­we­sen sein. Erst im 17. Jahr­hun­dert wur­de Zu­cker

ei­ner brei­te­ren Mas­se der Be­völ­ke­rung zu­gäng­lich und so trat der Ku­chen, wie wir ihn ken­nen, sei­nen Sie­ges­zug um die Welt an. Ap­fel­bäu­me gab es in Eu­ro­pa zu­hauf und was lag da nä­her, als köst­li­chen Ap­fel­ku­chen in vie­ler­lei Va­ria­tio­nen zu ba­cken?

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