Un­ser Buch­tipp Ap­fel-kren-sup­pe

„Sa­rahs Koch­buch für das gan­ze Jahr“mit Och­sen­schwanz- no­cken

Leckeres aus der Landkueche - - Porträt -

stoß ge­ben, wel­che Köst­lich­kei­ten man aus so­ge­nann­ten ,Restln‘ ma­chen kann. Es macht nicht nur Spaß und spart Geld, son­dern es schmeckt auch noch!

Wel­che Jah­res­zeit ist Ih­nen ku­li­na­risch be­trach­tet die Liebs­te und war­um? Ju­ni und Ju­li. Da wächst al­les und man schöpft aus dem gan­zen Reich­tum der Na­tur. Be­son­ders mag ich die Sa­la­te, die Bee­ren und Kir­schen, die mich an­lä­cheln und di­rekt in mei­nen Mund wan­dern.

Ha­ben Sie ein Lieb­lings­ge­richt, das Sie das gan­ze Jahr über ge­nie­ßen? Ich ha­be Hun­der­te und ich mag sie al­le gleich.

Wel­chen Kü­chen­tipp ge­ben Sie den Le­sern von Le­cke­res aus der Land­kü­che für den be­vor­ste­hen­den Herbst und Win­ter mit auf den Weg?

Ich we­cke viel ein, wenn die Ern­te uns ei­nen Über­schwang an Le­bens­mit­teln bie­tet. Gera­de ist es die Ri­bi­sel­mar­me­la­de

(ös­ter­rei­chisch für Jo­han­nis­bee­ren, Anm. der Re­dak­ti­on),

nächs­te Wo­che kommt Kirsch­kom­pott. So fan­ge ich mir die Son­ne und den Som­mer ins Glas, weiß genau was ich mit Ge­nuss es­se und spa­re auch noch im Win­ter Geld. Für 4 Por­tio­nen Zu­be­rei­tungs­zeit: ca. 4 St­un­den

Für die No­cken: 1 Bund Sup­pen­ge­mü­se 500 g Och­sen­schwanz (in Schei­ben) 2 EL Pa­ra­deis­er­mark (To­ma­ten­mark) 8 cl Port­wein 1 EL Bio-sau­er­rahm­but­ter un­be­han­del­tes Salz schwar­zer Pfef­fer aus der Müh­le

Für die Sup­pe: 2 säu­er­li­che, mür­be Äp­fel 1 Zwie­bel 1 EL Bio-sau­er­rahm­but­ter 100 g Bio-obers (Sah­ne) un­be­han­del­tes Salz schwar­zer Pfef­fer aus der Müh­le 100 g frisch ge­rie­be­ner Kren (Meer­ret­tich)

Für die No­cken: Das Sup­pen­ge­mü­se schä­len be­zie­hungs­wei­se put­zen und wa­schen. Ei­ne Hälf­te da­von in sehr fei­ne Wür­fel schnei­den und bei­sei­te­stel­len. Die zwei­te Hälf­te des Ge­mü­ses in et­wa ha­sel­nuss­gro­ße Wür­fel schnei­den. Dann die Och­sen­schwanz­schei­ben in ei­nem Topf oh­ne Fett an­bra­ten, Pa­ra­deis­er­mark und ha­sel­nuss­gro­ße Ge­mü­se­wür­fel da­zu­ge­ben und al­les an­rös­ten. Mit so viel Was­ser und dem Port­wein auf­fül­len, dass die Och­sen­schwanz­schei­ben gut be­deckt sind. Al­les et­wa 3 St­un­den kö­cheln las­sen, bis das Fleisch weich ist.

Den Och­sen­schwanz her­aus­neh­men, den Fond bei­sei­te­stel­len. Das Fleisch vom Kno­chen lö­sen und fein wür­feln, da­bei über­flüs­si­ges Fett ent­fer­nen. Das Fleisch und die bei­sei­te­ge­stell­ten fei­nen Ge­mü­se­wür­fel in ei­nen Topf ge­ben und bei­des in der But­ter kurz an­bra­ten. 6 EL Och­sen­schwanz­fond da­zu­ge­ben und al­les et­wa 7 Mi­nu­ten ein­ko­chen, bis man da­von No­cken ab­ste­chen kann. Mit et­was Salz und Pfef­fer ab­schme­cken.

Für die Sup­pe: Die Äp­fel wa­schen, grob wür­feln und ent­ker­nen. Die Zwie­bel schä­len und eben­falls wür­feln. Bei­des in der zer­las­se­nen But­ter an­schwit­zen, rest­li­chen Och­sen­schwanz­fond zu­gie­ßen und die Äp­fel weich ko­chen. Den Obers zu­gie­ßen und al­les fein pü­rie­ren. Mit et­was Salz und Pfef­fer ab­schme­cken. Die Bin­dung über­nimmt das Pek­tin aus dem Ap­fel. Zum Ser­vie­ren frisch ge­rie­be­nen Kren un­ter­rüh­ren, da­nach nicht mehr auf­ko­chen, weil die Sup­pe sonst bit­ter wer­den kann.

Die Sup­pe auf Sup­pen­tel­ler ver­tei­len. Mit zwei Ess­löf­feln No­cken vom ein­ge­koch­ten Och­sen­schwanz ab­ste­chen und dar­in an­rich­ten. Nach Be­lie­ben noch mit frisch ge­rie­be­nem Kren und ge­hack­ter Blatt­pe­ter­si­lie gar­nie­ren und ein gu­tes Brot da­zu rei­chen.

Por­trät

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