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Ie Sor­ten pas­sie­ren ein­fach so“, er­klärt Tan­te Christl und lässt den Blick über ih­re ver­lo­ckend bunt ge­füll­ten und lie­be­voll eti­ket­tier­ten Glä­ser schwei­fen. Die um­trie­bi­ge Ös­ter­rei­che­rin aus dem Salz­bur­ger Se­en­land ent­wi­ckel­te vor ei­ni­gen Jah­ren aus ih­rer

Leckeres aus der Landkueche - - Porträt -

die ihr beim Pflü­cken und für Ge­schmacks­tests ger­ne zur Sei­te ste­hen. Fragt man sie, wo­her die­se Lei­den­schaft stammt, mit der sie sich nicht nur um ih­re Mar­me­la­den­pro­duk­ti­on, son­dern auch um den ho­tel­ei­ge­nen Kräu­ter­gar­ten küm­mert, ver­weist Tan­te Christl auf die lan­ge Ge­schich­te, die ih­re Fa­mi­lie mit dem Hü­gel­land rings­um, den Ber­gen und dem Ho­tel ver­bin­det. Ge­ra­de das seit 1334 von der Fa­mi­lie ge­führ­te Ho­tel und die lan­ge Tra­di­ti­on des Gast­ge­bens, den Wunsch, den Men­schen et­was Gu­tes zu tun und et­was aus ih­rer Hei­mat wei­ter­zu­ge­ben, hält sie für aus­schlag­ge­bend. Denn auch im Ho­tel hat die Ver­wen­dung von hei­mi­schen Zu­ta­ten ei­nen ho­hen Stel­len­wert – ob im Spa-be­reich mit der auf Wild­ro­sen ba­sie­ren­den Kos­me­tik­li­nie oder in der Küche. Die haus­ei­ge­ne Land­metz­ge­rei lie­fert da­für hoch­wer­ti­ge Fleisch- und Wurst­spe­zia­li­tä­ten aus ei­ge­ner Land­wirt­schaft und von lo­ka­len Bau­ern. Die ört­li­che Bä­cke­rei pro­du­ziert ex­klu­si­ves Gmach­lRog­gen­brot und im Fo­rel­len­bas­sin wird Fisch öko­lo­gisch ge­züch­tet. Ob sich wohl der Kü­chenchef von Tan­te Christl be­ra­ten lässt, wenn er für sei­ne Ge­rich­te ess­ba­re Blü­ten und aro­ma­ti­sche Kräu­ter ver­wen­det? Sie schmun­zelt nur und gibt et­was Elix­hau­se­ner Ho­nig in ih­ren Kräu­ter­tee aus Ha­ge­but­te, Ros­ma­rin, La­ven­del, Lö­wen­zahn und Min­ze.

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