Ge­nus­stipps & Adres­sen

Leckeres aus der Landkueche - - Genussregion -

FEINHEIMISCH Höchs­te Qua­li­tät und Ge­nuss mit gu­tem Ge­wis­sen: In den Re­stau­rants der Initia­ti­ve „Feinheimisch-ge­nuss aus Schles­wig-hol­stein e.v.“dreht sich al­les um die re­gio­na­le Viel­fäl­tig­keit (In­fos un­ter www.feinheimisch.de).

KÄSESTRASSE SCHLES­WIG-HOL­STEIN E.V. 2000 ge­grün­det, ist der Ver­ein ein Zu­sam­men­schluss aus 30 Kä­se­rei­en, die auf ei­ner 500 Ki­lo­me­ter lan­gen Rou­te durch Schles­wig-hol­stein füh­ren. Vie­le Be­trie­be bie­ten auch Füh­run­gen an (In­fos un­ter www.ka­e­se­stras­se-sh.de).

CA­FÉ KERZENHOF In ei­nem um­ge­bau­ten Kuh­stall mit Hof­la­den aus dem Jah­re 1850 ser­viert Dor­te Bork ih­re haus­ge­mach­ten Tor­ten (In­fos un­ter www.kerzenhof-dith­mar­schen.de).

KR­AB­BEN & FISCHDELIKATESSEN URTHEL In sei­nem Ge­schäft und Re­stau­rant ver­kauft Al­f­red Urthel u.a. fang­fri­sche Kr­ab­ben vom fa­mi­li­en­ei­ge­nen Kut­ter (In­fos un­ter www.urthel.de).

WISCHMANN’S HOF­LA­DEN Ne­ben ein­ge­weck­ten Le­cke­rei­en, Kar­tof­feln und Kohl wer­den hier fei­ne Spe­zia­li­tä­ten wie Deich­salz­wie­sen­lamm und Rind­fleisch aus ei­ge­ner Auf­zucht ver­kauft (In­fos un­ter www.wisch­manns-hof­la­den.de).

Klei­ne Wa­ren­kun­de:

BOTANIKSTUNDE

Beim Ho­lun­der (lat. Sam­bu­cus) un­ter­schei­det man hier­zu­lan­de zwi­schen dem Schwar­zen und dem Ro­ten Ho­lun­der. Welt­weit exis­tie­ren rund zehn Ar­ten der ro­bus­ten Mo­schus­kraut­ge­wäch­se. Des Ho­lun­ders Ähn­lich­keit mit dem Flie­der wird in Nord­deutsch­land be­son­ders auf­fäl­lig, hier wird der Ho­lun­der auch Flie­der­bee­ren­busch ge­nannt.

GRÖS­SE UND AUS­SE­HEN

Im Gar­ten er­weist sich Ho­lun­der als gro­ßer Strauch, der im Al­ter leicht Wuchs­hö­hen von sechs bis acht Me­tern er­reicht, sel­ten so­gar bis zu 10 Me­tern. Ab April ziert ihn ein frisch-grü­nes Blät­ter­kleid, im Mai/ju­ni kom­men die un­zäh­li­gen wei­ßen Ho­lun­der­blü­ten hin­zu, die sich nach dem Ver­blü­hen in schwar­ze bzw. ro­te Bee­ren ver­wan­deln. HO­LUN­DER ALS NUTZPFLANZE

Be­son­ders be­liebt sind die fi­li­gra­nen und frisch duf­ten­den Blü­ten des Ho­lun­ders für Si­rup, Saft, Ge­lee oder auch zum Aus­ba­cken. Auch zur De­ko­ra­ti­on von Ge­bäck oder in klei­nen Va­sen sind sie ein Ge­nuss. Die im Au­gust und Sep­tem­ber er­schei­nen­den Bee­ren des Schwar­zen Ho­lun­ders sind wie die Blü­ten ess­bar, je­doch dür­fen sie nicht roh ver­zehrt wer­den, son­dern müs­sen vor­her für ei­ni­ge Zeit er­hitzt wer­den, um das in den ro­hen Früch­ten ent­hal­te­ne Gift un­schäd­lich zu ma­chen.

Ho­lun­der­bee­ren sind mit ei­nem Ge­halt von 18 Mil­li­gramm pro 100 Gramm be­son­ders reich an Vit­amin C. Ih­re äthe­ri­schen Öle cha­rak­te­ri­sie­ren sie als Heil­pflan­ze. Ho­lun­der wirkt schweiß­trei­bend, schleim­lö­send und durch den ho­hen Ei­sen­ge­halt blut­bil­dend.

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