„Stadtt­fin­den“­fes­ti­val in eins­ti­ger Leutz­scher Glas­fa­brik

Leipziger Volkszeitung - - Szene Leipzig -

Ein Zu­sam­men­schluss aus Kul­tur­schaf­fen­den er­weckt ge­mein­sam mit den Ei­gen­tü­mern ei­ne frü­he­re Leutz­scher Glas­fa­brik aus dem Dorn­rös­chen­schlaf. Die ers­te sicht­ba­re Ak­ti­on in der eins­ti­gen Fa­b­rik­hal­le in der Franz-flem­ming-stra­ße ist das „Stadtt­fin­den-fes­ti­val“, das dort von mor­gen bis 10. Sep­tem­ber Künst­ler, Ar­chi­tek­ten, De­si­gner und Stadt­pla­ner zu­sam­men­bringt.

Or­ga­ni­siert vom Kunst­raum D21 und der Ar­chi­tek­ten-initia­ti­ve Oc­t­a­gon, set­zen sich die Teil­neh­mer in ver­schie­de­nen For­men mit Stadt­ent­wick­lung im 21. Jahr­hun­dert aus­ein­an­der. „Wie möch­test du in dei­ner Stadt le­ben?“, lau­tet die Leit­fra­ge. Wäh­rend in „Work­shops“be­ste­hen­des Wis­sen dis­ku­tiert und ver­tieft wer­den soll, ist es das Ziel ei­nes so­ge­nann­ten „Lab“, in in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Teams neue Er­kennt­nis­se zu ge­win­nen. Die Er­geb­nis­se des Tref­fens wer­den am 9. Sep­tem­ber ab 15 Uhr prä­sen­tiert.

Als „Glas­fa­brik“soll das ehe­ma­li­ge Fa­b­rik­ge­län­de be­gin­nend mit die­ser Ta­gung als ein „ge­mein­schaft­lich ge­nutz­ter Ort“für Kunst, Wis­sen­schaft und Ex­pe­ri­ment eta­bliert wer­den. 1911 von der Holz­be­ar­bei­tungs­ma­schi­nen­fa­brik Ja­co­bi & Eich­horn er­rich­tet, wur­de dar­aus En­de der 50er Jah­re der VEB Glas­ge­spinst Leipzig. Seit Mit­te der 90er steht das Ge­bäu­de leer. lvz „Stadtt­fin­den-fes­ti­val“, 1. bis 10. Sep­tem­ber, Glas­fa­brik (Franz-flem­ming-stra­ße 25), Ein­tritt frei; www.glas­fa­brik.org

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