Mäd­chen­schwarm: Der Schau­spie­ler Jan­nis Nie­wöh­ner

Leipziger Volkszeitung - - Film - Big

Jan­nis Nie­wöh­ner

sieht jün­ger aus als 25 Jah­re. Seit nun­mehr 13 Jah­ren schon ist er im Film­ge­schäft un­ter­wegs. In Jens Schill­m­öl­lers Kurz­film „Für im­mer Edel­weiß“(über ei­nen be­son­ders stres­si­gen Al­pen­ur­laub) hat­te der in der Nä­he von Kre­feld ge­bo­re­ne Nie­wöh­ner 2004 sei­nen ers­ten Auf­tritt. Be­reits zwei Jah­re spä­ter lan­de­te er mit dem Ju­gend­kri­mi „TKKG und die rät­sel­haf­te Mind-ma­chi­ne“ei­nen Ach­tungs­er­folg. Und 2007 wur­de er in „Die wil­den Hüh­ner und die Lie­be“als Mäd­chen­schwarm ge­fei­ert. Was er bis heu­te ge­blie­ben ist, zu­letzt recht ein­drucks­voll als Gideon in der Zei­t­rei­se-tri­lo­gie „Ru­bin­rot“(2013), „Sa­phir­blau“(2014) und „Sma­ragd­grün“(2016) nach Ro­ma­nen von Kers­tin Gier.

Ei­ne Schau­spiel­schu­le hat

er nie be­sucht. Das Ta­lent liegt in der Fa­mi­lie, sein Va­ter Uwe lei­tet ein Thea­ter in Rhein­hau­sen. Für sei­ne Rol­len in „Jo­na­than“und „Ju­gend oh­ne Gott“wur­de Nie­wöh­ner in die­sem Jahr mit dem Baye­ri­schen Film­preis ge­kürt.

Er ist gut im Ge­schäft:

Erst vor ei­nem Mo­nat war Nie­wöh­ner in Kat­ja von Gar­niers neu­em Sat­tel-&-hu­fe-strei­fen „Ost­wind 3: Auf­bruch nach Ora“zu se­hen. In zwei Wo­chen schon wird er – wie­der ne­ben Emi­lia Schü­le, sei­ner Part­ne­rin aus „Ju­gend oh­ne Gott“– in Ani­ka De­ckers „High So­cie­ty“zu er­le­ben sein. In der Ko­mö­die spielt er ei­nen Po­li­zis­ten, der ei­ner ver­wöhn­ten Toch­ter aus rei­chem Hau­se (Schü­le) zeigt, wie man auf dem rech­ten Weg bleibt. Det­lev Buck hat ihn mit der Haupt­rol­le in sei­ner Gangs­ter­ko­mö­die „Go­ril­las“be­traut. Der Film soll im März 2018 an­lau­fen.

Fo­to: dpa

Gro­ße Band­brei­te: Jan­nis Nie­wöh­ner spielt in Pfer­de­opern und Dra­men.

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