Er­mitt­lun­gen im Fall Ou­ry Jal­loh ein­ge­stellt

Leipziger Volkszeitung - - SACHSEN UND MITTELDEUTSCHLAND - B. L.

HAL­LE. Die Er­mitt­lun­gen im Fall Ou­ry Jal­loh wer­den ein­ge­stellt. Wie die Staats­an­walt­schaft Hal­le ges­tern mit­teil­te, hat das am 7. De­zem­ber 2012 ein­ge­lei­te­te Ver­fah­ren kei­ne aus­rei­chen­den tat­säch­li­chen An­halts­punk­te für ei­ne Be­tei­li­gung Drit­ter an der Brand­le­gung er­ge­ben. Die Aus­wer­tung der zahl­rei­chen Gut­ach­ten lässt nur den Schluss zu, dass der kon­kre­te Aus­bruch des Bran­des, des­sen Ver­lauf und das Ver­hal­ten von Ou­ry Jal­loh nicht si­cher nach­ge­stellt und nicht ein­deu­tig be­wer­tet wer­den kön­nen. Der 1968 in Sier­ra Leo­ne ge­bo­re­ne Asyl­be­wer­ber war am 7. Ja­nu­ar 2005 ver­brannt in ei­ner Po­li­zei­zel­le in Des­sau auf­ge­fun­den wor­den.

Bei ei­ner Mas­sen­schlä­ge­rei sind in der Er­fur­ter In­nen­stadt meh­re­re Men­schen ver­letzt wor­den. Wie die Po­li­zei ges­tern mit­teil­te, soll am Mitt­woch­abend zu­nächst aus ei­ner rund 20-köp­fi­gen Grup­pe her­aus auf zwei Men­schen ein­ge­schla­gen wor­den sein, die zu­vor ein Lo­kal ver­las­sen hat­ten. Den An­ge­grif­fe­nen sol­len wei­te­re Gäs­te zu Hil­fe ge­eilt sein. Die Hin­ter­grün­de sei­en bis­lang noch nicht be­kannt. Wie es wei­ter hieß, wur­den im Um­feld des Tat­orts meh­re­re Per­so­nen kon­trol­liert. Noch sei nicht be­kannt, wer da­von in die Schlä­ge­rei ver­wi­ckelt ge­we­sen sein könn­te. Der ge­naue Ablauf des Ge­sche­hens wer­de noch er­mit­telt.

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