Ver­jäh­rung bei fal­scher Adres­se

Leipziger Volkszeitung - - MENSCHEN UND MÄRKTE -

BAM­BERG. Ein Buß­geld­be­scheid muss im­mer an die rich­ti­ge Adres­se zu­ge­stellt wer­den. An­sons­ten tritt nach drei Mo­na­ten die Ver­jäh­rung der Tat ein. Das geht aus ei­nem Ur­teil des Ober­lan­des­ge­richts Bam­berg her­vor (Az.: 3 Ss OWI 792/16). In dem ver­han­del­ten Fall wur­de der Fah­rer ei­nes Miet­wa­gens ge­blitzt und zu ei­ner Bu­ße von 160 Eu­ro samt Fahr­ver­bot ver­ur­teilt. Er leg­te Be­schwer­de ein, denn der Be­scheid sei ihm nicht an sei­ne Wohn­adres­se ge­schickt wor­den. Vor Ge­richt hat­te er Er­folg.

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