Mer­kel wirbt für schnel­le­re Hil­fen ge­gen Epi­de­mi­en

Lindauer Zeitung - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

BER­LIN (dpa) - Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) hat für schnel­le­re Hilfs­me­cha­nis­men im Fall neu­er Epi­de­mi­en und Ge­sund­heits­kri­sen ge­wor­ben. Nö­tig sei­en mehr Re­ak­ti­ons­fä­hig­keit, ko­or­di­nier­te­re Ab­läu­fe und Mecha­nis­men für schnel­le­re fi­nan­zi­el­le Hil­fe, sag­te Mer­kel beim Tref­fen der G20-Ge­sund­heits­mi­nis­ter am Frei­tag in Ber­lin.

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Her­mann Grö­he (CDU) sag­te: „Es ist zwar un­ge­wiss, wann die nächs­te Ge­sund­heits­kri­se auf­tritt und wel­che Aus­ma­ße sie ha­ben wird.“Fest ste­he aber, dass sie kom­men wer­de. Bei der bis­lang größ­ten Ebo­la-Epi­de­mie 2014 bis 2015 star­ben in West­afri­ka mehr als 11 000 Men­schen. Der jüngs­te Ebo­la-Aus­bruch im Kon­go stellt nach An­ga­ben der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO) auf Lan­des­ebe­ne ein ho­hes Ri­si­ko dar.

Grö­he warb für ei­ne bes­se­re Fi­nanz­aus­stat­tung der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on (WHO). Die Mit­glieds­bei­trä­ge der Staa­ten soll­ten an­ge­passt wer­den. Aus dem Haus­halt des Ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums flös­sen in die­sem Jahr erst­mals 35 Mil­lio­nen Eu­ro zu­sätz­lich an die WHO.

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