Er­kran­kung kann die Ur­sa­che für gro­ßen Durst bei Kat­zen sein

Lindauer Zeitung - - TIERE -

BRAMSCHE (dpa) - Vor al­lem Kat­zen, die Feucht­fut­ter be­kom­men, neh­men nur we­nig zu­sätz­li­ches Was­ser zu sich. Kat­zen­hal­ter ver­su­chen des­halb oft mit Tricks, ihr Tier zum Trin­ken zu be­we­gen – zum Bei­spiel mit über die Woh­nung ver­teil­ten Was­ser­näp­fen oder Trink­brun­nen. Trinkt die Kat­ze aber plötz­lich viel mehr als sonst, kann das ein Alarm­zei­chen sein, warnt Son­ja Krä­mer von der Tier­ärzt­li­chen Ver­ei­ni­gung für Tier­schutz.

Ver­mehr­ter Durst kann auf Dia­be­tes oder Nie­ren­schwä­che be­zie­hungs­wei­se Nie­ren­in­suf­fi­zi­enz hin­wei­sen. Da­bei lässt ent­we­der akut oder schlei­chend die Funk­ti­on der Nie­re nach, was Aus­wir­kun­gen nicht nur auf den Was­ser­haus­halt, son­dern auch auf den Blut­druck ha­ben kann.

Trinkt ih­re Kat­ze auf ein­mal mehr als üb­lich, soll­ten Hal­ter die Ur­sa­che in je­dem Fall beim Tier­arzt ab­klä­ren las­sen. Er kann un­ter an­de­rem mit Blut- und Urin­un­ter­su­chun­gen her­aus­fin­den, wel­che Er­kran­kung vor­liegt. Mit ei­ner ei­weiß- und phos­pho­r­ar­men Di­ät kön­nen Be­sit­zer das Fort­schrei­ten ei­ner Nie­ren­in­suf­fi­zi­enz bei­spiels­wei­se auf­hal­ten. Wird sie früh er­kannt und be­han­delt, lässt sich ei­ne wei­te­re Schä­di­gung meist ver­mei­den.

FO­TO: DPA

Kat­zen trin­ken nur we­nig Was­ser. Die meis­te Flüs­sig­keit neh­men sie aber über ihr Fut­ter auf.

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