Nach vier Ta­gen: Trump gra­tu­liert Mer­kel

US-Prä­si­dent be­tont en­ge Be­zie­hun­gen zwi­schen Washington und Ber­lin

Lingener Tagespost - - POLITIK -

AFP BER­LIN. Nun kam der An­ruf doch noch: Vier Ta­ge nach der Bun­des­tags­wahl hat US-Prä­si­dent Do­nald Trump Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) zu ih­rem Wahl­sieg gra­tu­liert. Trump un­ter­strich nach An­ga­ben des Wei­ßen Hau­ses die en­gen Be­zie­hun­gen zwi­schen den USA und Deutsch­land und wünsch­te der Kanz­le­rin Er­folg bei der Re­gie­rungs­bil­dung.

Nach An­ga­ben von Re­gie­rungs­spre­cher Stef­fen Sei­bert ging es in dem Te­le­fo­nat aber vor al­lem um die Kon­flik­te im Iran und in Nord­ko­rea. „Prä­si­dent Trump hat die en­gen Be­zie­hun­gen un­se­rer bei­den Län­der und un­se­re ge­mein­sa­men An­stren­gun­gen für Frie­den und Wohl­stand un­ter­stri­chen so­wie das Be­kennt­nis der Ver­ei­nig­ten Staa­ten zu un­se­rem lang­jäh­ri­gen, star­ken Bünd­nis mit der deut­schen Re­gie­rung und dem deut­schen Volk“, hieß es wei­ter.

Ge­mes­sen an den Ge­pflo­gen­hei­ten un­ter be­freun­de­ten Staa­ten, hat­te die Gra­tu­la­ti­on Trumps an Mer­kel un­ge­wöhn­lich lan­ge auf sich war­ten las­sen. An­fang der Wo­che führ­te das Wei­ße Haus als Er­klä­rung für die aus­blei­ben­de Gra­tu­la­ti­on „lo­gis­ti­sche“Din­ge an.

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