Wen­zel weist CDU-Vor­wür­fe zu­rück

Drei Jah­re nach Ex­plo­si­on in Che­mie­fir­ma in Rit­ter­hu­de

Lingener Tagespost - - NORDWEST -

dpa VERDEN. Drei Jah­re nach der Ex­plo­si­on in ei­ner Che­mie­ent­sor­gungs­fir­ma in Rit­ter­hu­de weist Nie­der­sach­sens Um­welt­mi­nis­ter Ste­fan Wen­zel (Grü­ne) er­neu­te Vor­wür­fe der CDU-Frak­ti­on zu­rück. An­ga­ben, wo­nach die An­la­ge nach der Stör­fall­ver­ord­nung hät­te ein­ge­stuft wer­den müs­sen, trä­fen nicht zu, sag­te der Mi­nis­ter am Frei­tag.

Zu­vor hat­te die nie­der­säch­si­sche CDU-Land­tags­frak­ti­on der Staats­an­walt­schaft Verden ein von ihr in Auf­trag ge­ge­be­nes Gut­ach­ten über­reicht. Es kommt zu dem Er­geb­nis, dass die Fir­ma spä­tes­tens seit 2012 un­ter die so­ge­nann­te Se­ve­so-II-Richt­li­nie hät­te fal­len müs­sen, die be­son­ders ho­he Si­cher­heits­an­for­de­run­gen vor­schreibt.

Wen­zel be­ton­te, das Gut­ach­ten be­stä­ti­ge vor al­lem den Un­ter­su­chungs­be­richt des Mi­nis­te­ri­ums, wo­nach Auf­sichts­be­hör­den und das Un­ter­neh­men schwe­re Ver­säum­nis­se be­gin­gen.

Bei der Ex­plo­si­on im Sep­tem­ber 2014 kam ein Mit­ar­bei­ter der Fir­ma ums Le­ben, 40 um­lie­gen­de Häu­ser wur­den teils stark be­schä­digt.

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