Schrö­der lei­tet Ros­neft-Auf­sichts­rat

Lingener Tagespost - - WIRTSCHAFT - Fo­to: dpa

Die rus­si­sche Füh­rung setzt auf Ger­hard Schrö­der: Der Alt­bun­des­kanz­ler zieht trotz an­dau­ern­der Kri­tik in die Füh­rung des größ­ten rus­si­schen Öl­kon­zerns Ros­neft ein. Der 73-Jäh­ri­ge wur­de am Frei­tag in St. Pe­ters­burg auf Vor­schlag der rus­si­schen Re­gie­rung erst in den Auf­sichts­rat ge­wählt und über­nahm dann des­sen Lei­tung. Vor Jour­na­lis­ten trat der ehe­ma­li­ge SPD-Po­li­ti­ker für ei­ne Lo­cke­rung der Russ­land-Sank­tio­nen ein. Ros­neft ist selbst von den Stra­fen der EU be­trof­fen. Bei der Ak­tio­närs­ver­samm­lung lob­te Ros­neft-Chef Igor Set­schin ihn als an­ge­se­he­nen eu­ro­päi­schen Po­li­ti­ker. Schrö­der sol­le hel­fen, das Eu­ro­pa-Ge­schäft des Kon­zerns aus­zu­bau­en. Der kom­men­de Ros­neft-Job hat­te dem Alt­kanz­ler und sei­ner Par­tei schon im Bun­des­tags­wahl­kampf Kri­tik ein­ge­tra­gen. Auch am Frei­tag de­mons­trier­ten meh­re­re Ak­ti­vis­ten vor dem Bran­den­bur­ger Tor ge­gen Schrö­ders Tä­tig­keit in Russ­land.

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