Se­re­na Wil­li­ams

Ten­nis-ti­ta­nin, Wer­be-iko­ne und wer­den­de Mut­ter. Ei­ne Be­geg­nung mit der POWERFRAU, die auch auf dem Court nicht auf Lu­xus ver­zich­tet

L'Officiel Germany - - Interview - Von OURANIA MARMARA

L’O Er­in­nern Sie sich an Ih­re ers­te Uhr?

Na­tür­lich! Sei­ne ers­te Uhr ver­gisst man doch nicht. Ich hat­te ei­ne mit »Scoo­by-doo«-mo­tiv.

L’O Wel­che St­un­de des Ta­ges ist Ih­re Liebs­te?

Die Mit­tags­stun­de – zwi­schen 13 und 14 Uhr – in der man ein Ni­cker­chen hält. Ge­ra­de jetzt, wo ich schwan­ger bin, weiß ich die­se Zeit be­son­ders zu schät­zen.

L’O Wie wich­tig ist ein aus­ge­klü­gel­tes Zeit­ma­nage­ment in Ih­rem All­tag?

Sehr wich­tig! Ich muss im­mer wie­der trai­nie­ren und gleich­zei­tig dar­auf ach­ten, Ru­he­pau­sen ein­zu­hal­ten und re­gel­mä­ßig zur Phy­sio­the­ra­pie ge­hen. Wenn das Ba­by erst mal da ist, wird es ver­mut­lich um­so wich­ti­ger sein, sei­nen Ta­ges­ab­lauf gut zu pla­nen. Bis da­hin wer­de ich noch so­lan­ge es geht wei­ter trai­nie­ren, schließ­lich möch­te ich, dass mein Kind ge­sund ist, und da­bei spielt ein ge­sun­der Li­fe­style ei­ne gro­ße Rol­le. L’O Wo Sie schon von Li­fe­style spre­chen – se­hen Sie die neue »Dia­mond Ou­tra­ge « von Audemars Piguet als Schmuck­stück oder doch eher als Zeit­mes­ser? Als bei­des. Die »Dia­mond Ou­tra­ge« hat vie­le Fa­cet­ten und durch die im In­ne­ren ver­steck­te Uhr auch et­was Ge­heim­nis­vol­les und Mys­ti­sches. Et­was Ver- gleich­ba­res ha­be ich noch nicht ge­se­hen! Ich möch­te den Uhr­ma­chern und Ju­we­lie­ren, die die­se ein­zig­ar­ti­ge Uhr kre­iert ha­ben, da­für per­sön­lich gra­tu­lie­ren. Sie kön­nen sehr stolz auf sich sein.

L’O Sport und Mo­de: Wie pas­sen die bei­den Dis­zi­pli­nen für Sie zu­sam­men?

Mei­ner Mei­nung nach sehr gut! Wis­sen Sie, ich bin durch und durch Sport­le­rin, aber ich ha­be auch ei­ne Mo­de­li­nie und weiß da­her, wie hart die­ses Ge­schäft sein kann. Man muss im­mer am Ball blei­ben und darf nie­mals auf­ge­ben. Ich den­ke, Mo­de ist so­gar noch tougher als Sport.

L’O Bit­te er­klä­ren Sie das et­was ge­nau­er.

Im Ten­nis bin ich selbst die Her­rin über mein Schick­sal, in der Mo­de hängt im­mer al­les auch von an­de­ren ab. Beim Bei­spiel mei­ner Mo­de­li­nie et­wa von den Zu­lie­fe­rern, den Her­stel­lern und so vie­len an­de­ren Din­gen. Es geht sehr viel um per­sön­li­che Ver­bin­dun­gen.

L’O Als Sie An­fang die­ses Jah­res die Aus­tra­li­en Open zum sieb­ten Mal ge­wan­nen und da­mit ei­ne neue Grand-slam-re­kord­mar­ke ge­setzt ha­ben, tru­gen Sie ei­ne »Mil­len­a­ry« von Audemars Piguet. Ha­ben die­se Uh­ren ei­ne be­son­de­re Be­deu­tung für Sie?

Ich tra­ge mei­ne Uh­ren fast über­all. Man hat mich auf dem Platz schon mit mei­ner »Roy­al Oak Off­s­hore« und der eben ge­nann­ten »Mil­len­a­ry« ge­se­hen. Letz­te­re wird land­läu­fig nicht als sehr sport­lich an­ge­se­hen. Und ja, da ich schon vie­le Spie­le mit Uhr am Hand­ge­lenk ge­won­nen ha­be, sind sie mitt­ler­wei­le für mich zu ei­ner Art Glücks­brin­ger ge­wor­den.

L’O Könn­ten Sie sich auch vor­stel­len, die »Dia­mond Ou­tra­ge « wäh­rend ei­nes Ten­nis­matchs zu tra­gen?

Nein, die ein­zi­ge Uhr, die ich nie­mals zu ei­nem Spiel tra­gen wür­de, ist die »Dia­mond Ou­tra­ge«. Sie ist viel zu zart und au­ßer­ge­wöhn­lich. Wun­der­schön. Stark. Ein­zig­ar­tig. All die­se Wör­ter kom­men mir in den Sinn, wenn ich an sie den­ke. Audemars Piguet hat mit die­sem Meis­ter­werk ein kom­plett neu­es Le­vel er­reicht. Je­des Mal, wenn ich sie tra­ge, füh­le ich mich wie das glück­lichs­te Mäd­chen der Welt.

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