Kul­tur

SA­VAS UND SIDO ER­IN­NERN SICH AN IH­RE DEUTSCH-RAP-AN­FÄN­GE – UND PLA­NEN FÜR MOR­GEN

L'Officiel Hommes Germany - - Inhalt -

Es ist knapp 20 Jah­re her, da tra­fen sich zwei Batt­le-rap­per in ei­ner Kreuz­ber­ger Kel­ler­knei­pe, dem „Roy­al Bun­ker“. Das Loch muss­te nach Miet­schul­den schlie­ßen, doch die zwei mach­ten Kar­rie­re: Sido mit gol­de­ner Mas­ke und „Mein Block“, Kool Sa­vas mit Por­no-rap und „LMS“. Im letz­ten Jahr schau­te je­der der nie so an­ein­an­der in­ter­es­sier­ten Maul­hel­den bei der Ver­öf­fent­li­chung des an­de­ren vor­bei. Das war kein Zu­fall, denn jetzt (v)er­klä­ren Sa­vas und Sido ge­mein­sam ih­re Kar­rie­re, den Weg aus dem West­ber­li­ner Hoch­haus- Ghet­to über die Spit­ze der Charts in ein Stu­dio in den USA. Zu schlep­pen­den Beats, wuch­ti­gen Bäs­sen, hyp­no­ti­schen Sound­bil­dern und Rei­men wie „Fremd­wort“auf „Men­tor“. Da­zu kom­men Gast­auf­trit­te, et­wa von Mar­te­ria. Trotz al­ler di­cken Eier: Die Rei­hen­fol­ge der Na­men auf dem Co­ver wur­de fried­lich per Ching-Chang- Chong aus­ge­kno­belt. Sido: „Ich ha­be im­mer ge­merkt, wenn er was nicht moch­te und nicht so cool fand und sei­ne Con­ten­an­ce ge­wahrt hat – viel­leicht aus Re­spekt – und er hat das bei mir auch ge­merkt.“

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