BE­GINN DES HORRORS

INTIMES POR­TRÄT DES KÜNST­LERS ALS JUN­GER AL­TER MANN „THE ART LI­FE“ FEI­ERT DA­VID LYNCH ALS MA­LER DES AME­RI­KA­NI­SCHEN ALBTRAUMS

L'Officiel Hommes Germany - - Kunst -

„Era­ser­head“, „Twin Peaks“, „Blue Vel­vet“: Da­vid Lynch hat der Welt ei­ni­ge be­rü­ckend ver­stö­ren­de Fil­me ge­schenkt. An­ge­sichts die­ses Wer­kes wur­de ei­ne an­de­re Qua­li­tät je­doch ab­sor­biert. Da­bei stellt der in­zwi­schen 71 Jah­re al­te Ame­ri­ka­ner seit den 60er-jah­ren be­stän­dig ei­ge­ne Ge­mäl­de aus. Mehr noch: So fing er ei­gent­lich an, bis er woll­te, dass sich sei­ne Bil­der be­we­gen. So macht er es aber auch heu­te noch, traum­haft und trau­ma­tisch. Lynch ver­teilt Far­be per Hand, ritzt mit Fe­der­kie­len Ge­dich­te auf die Lein­wand oder klebt Ob­jek­te auf, am liebs­ten sich ver­pup­pen­de In­sek­ten. Sei­ne gra­fi­sche Bio­gra­fie be­ant­wor­tet so die ur­al­te Fra­ge, ob die Kunst das Le­ben imi­tiert oder das Le­ben die Kunst. Mit: ja. „Da­vid Lynch – The Art Li­fe“, Usa/dä­ne­mark 2016, 9o Mi­nu­ten (NFP Sub­ma­ri­ne Doks). Re­gie: Jon Nguy­en, Rick Bar­nes und Oli­via Neer­gaard-holm – 3,5 Mil­lio­nen Men­schen fol­gen sei­nem Twit­ter-ac­count @DAVID_LYNCH

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